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Steinebrunn - Steinen



Steinegg

(Kt. Appenzell A. R., Mittelland, Gem. Speicher und Teufen).

958 m. Dorf 1 km sw. der Station Speicher der Strassenbahn St. Gallen-Speicher-Trogen. 21 Häuser, 139 reform. Ew. Wiesenbau und Viehzucht.

Weberei.

Steinegg

(Kt. Appenzell I. R., Gem. Rüti).

804 m. Schulkreis zwischen Sitter, Rötelbach und Ibach, 2 km sö. Appenzell und von der Strasse Appenzell-Weissbad durchzogen. 73 zerstreut gelegene Häuser, 489 kathol. Ew. Kirchgemeinde Appenzell. Eine der h. Maria Magdalena geweihte Kapelle.

Heilbad. Neues Schulhaus in schöner Lage.

Eine Zwirnerei. Säge.

Viehzucht und Viehhandel.

Hand- und Maschinenstickerei.

Steinegg

(Kt. Bern, Amtsbez. Ober Simmenthal, Gem. Zweisimmen).

940 m. Gruppe von 2 Häusern bei der Station Grubenwald der Linie Spiez-Zweisimmen-Montreux. 20 reform. Ew. Kirchgemeinde Zweisimmen.

Viehzucht.

Steinegg

(Kt. Schwyz, Bez. March, Gem. Altendorf).

455 m. Weiler am linken Ufer des Spreitenbaches, 1 km s. der Station Lachen der linksufrigen Zürichseebahn (Zürich-Wädenswil-Ziegelbrücke).

11 Häuser, 83 kathol. Ew. Kirchgemeinde Altendorf.

Kapelle. Mühle. Wiesen-, Obst- und Gemüsebau.

Heimat des Geschlechtes Steinegger, von dem sich manche Glieder in verschiedener Stellung ausgezeichnet haben.

vergrössern: Schloss Steinegg von Südwesten.
Schloss Steinegg von Südwesten.

Steinegg

(Kt. Thurgau, Bez. Steckborn, Gem. Nussbaumen).

600 m. Schloss, auf einem bewaldeten Ausläufer des Seerückens prachtvoll gelegen;

2,2 km sö. Nussbaumen und über dem Steineggersee.

Telephon. Wiesen, Wein und Wald.

Das heutige Schloss ist ein weithin in die Lande schauender, stolzer Bau mit tiefer unten stehenden Oekonomiegebäuden und datiert aus 1887. Es dient heute als Nervenheilanstalt.

Umfassende Aussicht auf das Thurthal, die Vor- und die Hochalpen.

Steinegg wird als «Steinigunekka» 850 urkundlich zum erstenmal genannt, doch ist das Baujahr der Burg unbekannt. 1215 war sie Eigentum eines Diethelm von Steinegg, welcher Familie mehrere Geistliche von Ruf angehörten. 1423 kam die Burg durch Erbschaft an die Herren von Rosenegg, dann durch Kauf an Hans von Münchwil und 1564 an die Stadt Zürich, die sie bis 1798 behielt, worauf sie den Eigentümer öfters gewechselt hat. So gehörte sie z. B. in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Familie Zeerleder aus Bern. Als das Schloss mit Einsturz drohte, wurde es 1887 vollkommen neugebaut.

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