Main

Seite 44.603

Schœnegg - Schœnenberg



Schœnenberg

(Kt. Aargau und Basel Land). 597 m. 2 km langer Höhenzug, zwischen den Thälern des Buuserbaches und des Mölinbaches von S. nach N. ziehend und 1 km ö. Maisprach. Zum grossen Teil bewaldet, am S.-Ende aber auch mit einigen kleinen Rebbergen bestanden.

Schœnenberg

(Kt. Basel Land, Bez. Liestal, Gem. Pratteln).

402 m. Zwei Häuser, auf einer Anhöhe 1 km sö. Pratteln und 1,5 km nw. der Station Frenkendorf der Linie Olten-Basel. 15 reform. Ew. Kirchgemeinde Pratteln.

Schöne Aussicht auf den Schwarzwald.

Schœnenberg

(Kt. St. Gallen, Bez. Alt Toggenburg, Gem. Mosnang).

807 m. Gruppe von 4 Häusern, an der Strasse Mosnang-Mühlrüti und 7 km w. der Station Bütswil der Toggenburgerbahn. 31 kathol. Ew. Kirchgemeinde Mühlrüti.

Viehzucht.

Schœnenberg

(Kt. St. Gallen, Bez. Werdenberg, Gem. Gams).

550 m. Nö. Abschnitt des Gamserberges mit zahlreichen zerstreut gelegenen Höfen, 5 km nw. der Station Hag der Linie Rorschach-Sargans-Chur. 54 kathol. Ew. Kirchgemeinde Gams.

Acker- und Obstbau, Viehzucht.

vergrössern: Schönenberg im Thurgau von Nordosten.
Schönenberg im Thurgau von Nordosten.

Schœnenberg

(Kt. Thurgau, Bez. Bischofszell, Gem. Neukirch).

465 m. Ortsgemeinde und Dorf, am linken Ufer der Thur und 700 m sw. der Station Kradolf der Linie Gossau-Sulgen.

Postablage, Telephon. 64 Häuser, 423 Ew. (wovon 86 Katholiken).

Kirchgemeinde Sulgen.

Wiesen-, Obst-, Garten- und Weinbau.

Mechanische Weberei, etwas Stickerei.

Mühle. Auf Boden von Schönenberg befinden sich der sog. Klein Rigi und der die Burgruine Last tragende Schönenberg, welche beiden Höhen eine hübsche Aussicht auf das Thurthal, das Säntisgebirge und die Churfirsten bieten.

Der Ort trägt in alten Urkunden den Namen Thuruftisdorf.

Seine heutige Bezeichnung hat er von der Burg Last oder Schönenberg erhalten, deren Eigentümer in den Urkunden oft als Zeugen auftreten. 1470 zählte der Ort, der wie Bischofszell dem Bischof von Konstanz gehörte, 40 Herdstätten. 1525 beschwerte sich die Ortschaft bei der Tagsatzung über die Härte, mit der sie bei der Einnahme der Burg Last behandelt worden sei.

Mit dem Bischof hatten die Bewohner des öftern konfessionelle Streitigkeiten.

Nach 1703 kam Schönenberg kirchlich zuerst zu Neukirch und dann zu Sulgen.

Schœnenberg

(Kt. Thurgau, Bez. Münchwilen, Gem. Wängi).

538 m. Gruppe von 3 Häusern, 2 km sö. der Station Wängi der Linie Frauenfeld-Wil.

Telephon. 20 reform. Ew. Kirchgemeinde Wängi.

Acker- und Wiesenbau, Wald.

Schœnenberg

(Kt. Zürich, Bez. Horgen). 600-750 m. Gem. mit zerstreut gelegenen Häusergruppen, auf der Hochfläche zwischen dem Zürichsee und dem Sihlthal und 3 km w. der Station Samstagern der Linie Wädenswil-Einsiedeln. Zusammen mit Aesch, Egg, Külpen, Langwies, Mühlestalden, Rotenblatt, Saubad, Schönenberg Kirche, Stollen, Tanne, Wolfbühl, Vorder Schönenberg und Zweierhof: 210 Häuser, 1135 Ew. (wovon 129 Katholiken). Reform. Pfarrei. Viehzucht.

Bis zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Schönenberg nach Wädenswil kirchgenössig. 1697/98 richteten die Bewohner verschiedener Weiler und Höfe eine Petition an die Regierung, um die kirchliche Selbständigkeit zu erwerben. Nachdem 1701 mit dem Bau einer Kirche und des Pfarrhauses begonnen worden war, erfolgte 1702 die Errichtung der besonderen Pfarrei, zu der Hütten bis 1752 eine Filiale bildete. 1764 wurde Schönenberg auch in Armensachen von Wädenswil abgelöst. Die Kollatur besass der Kleine Rat von Zürich. Der Ort war ein Bestandteil der Landvogtei Wädenswil, welche Herrschaft 1342/1549 an die Stadt Zürich gekommen war. Die Bewohner von

facebook