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Schelmuffsky - Schemnitz



Schema

(griech.), eigentlich Gestalt oder [* 1] Figur;

dann im allgemeinen jede Form, die als Muster, Zeichen oder Leitfaden für die Anordnung, Untersuchung oder Darstellung eines Gegenstandes benutzt wird.

Daher schematisch, s. v. w. vorbildlich, entwurfsmäßig.

Ein logisches S. gibt der bekannte Spruch: »Quis, quid, ubi, quibus auxiliis, cur, quomodo, quando«.

In der Rhetorik heißen Schemata (figurae dictionis) Wendungen, die in der Rede angewendet werden, um sie mannigfaltiger zu machen.

In der Metrik versteht man darunter die Darstellung einer Versart durch versinnlichende Zeichen.

Schema

(hebr., auch Sch'ma Jisrael, »höre, Israel!«),

Anfang und Name eines die Bibelstellen 5. Mos. 6, 4-9;.

11, 13-21;

4. Mos. 15, 38-41. umfassenden, wichtigen Stücks des jüdischen Gebetbuchs, welches gewissermaßen als Glaubensbekenntnis des Israeliten betrachtet wird.

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