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Rumänische Eisenbahnen



Rumänische

Eisenbahnen. Das Eisenbahnnetz Rumäniens umfaßte 2611 km, darunter 2558 km Staatsbahnen und vom Staate verwaltete Bahnen. Auf je 100 qkm Flächenraum entfielen 2 km und auf je 10000 E. 5,2 km Bahnen. Sitz der Direktion der Staatsbahnen befindet sich in Bukarest. Die erste Bahn des damaligen Staatsgebietes war die eröffnete Strecke Bukarest-Giurgiu (-Smarda, 69,82 km), während die erste Eisenbahn des jetzigen Staatsgebietes (1895) die eröffnete Bahn Černavoda-Küstendže (64 km) war, deren Fortsetzung nach Fetesci zum Anschluß an die Bahn nach Bukarest sich 1895 im Bau befindet.

Die wichtigsten Staatsbahnlinien sind: Roman-Marasesci-Buzau-Chitila-Pitesci-Crajova-Turn-Severin-Verciorova (707,5 km), Chitila-Bukarest-Giurgiu (83,4 km), Marasesci-Tecuci-Barboşi-Galatz (119,4 km), Barboşi-Braila-Buzau (120,7 km), Ploësci-Predeal (84,4 km), Jassy-Ungheni (21,4 km), Černavoda-Küstendže, Tecuci-Vaslui (102,4 km), Golesci-Campulung (56 km), Bukarest (Nordbahnhof)-Kalaraşi-Fetesci (146 km). Die Bahn Jassy-Ungheni hat breite Spur (1,524 m), die Bahn Crasna-Huşi (32,55 km) ist schmalspurig (1 m), sämtliche übrigen Bahnen haben die Normalspur (1,435 m). Im Bau waren 1894: 552,6 km, darunter die Strecken Crajova-Calafatu (110 km), Dorohoi-Jassy (151 km) und Berlad-Galati (115 km). 19 Linien mit einer Länge von zusammen 1103 km waren außerdem geplant. Von den Privatbahnen befinden sich die Linien (223,4 km) der Lemberg-Czernowitz-Jassy-Eisenbahngesellschaft:

a. Suczawa (Burdujeni)-Paşcani-Roman (102,47 km), b. Paşcani-Jassy (75,71), c. Veresci-Botoşani (44,24 km) in Betrieb des Staates, während die österr. Linien der Gesellschaft (s. Österreichisch-Ungarische Eisenbahnen) von der österr. Staatseisenbahnverwaltung betrieben werden. Über die Betriebsverhältnisse der rumän. Staatsbahnen und der für Rechnung des Staates betriebenen Bahnen giebt folgende Tabelle Aufschluß.

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