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Rossitz - Roßmalve



Roßkäfer,

s. Mistkäfer.



Mistkäfer

[* ] (Kotkäfer, Coprophaga Latr.), Gruppe aus der Familie der Blatthornkäfer (Lamellicornia), meist kleine und mittelgroße Käfer, welche, wie ihre Larven, im Mist von Säugetieren und zwar namentlich in dem von Huftieren leben. Der Dungkäfer (Aphodius fimetarius L.), 5 mm lang, mit länglichem, gewölbtem Körper, drei Höckern auf dem Kopf, beim Männchen vorn eingedrücktem Thorax und ungeteilten Augen, glänzend schwarz, am Vorderwinkel des Thorax und der gekerbt gestreiften und fein punktierten Flügeldecken mennigrot, ist überall in Deutschland gemein und lebt im Mist, in welchen das Weibchen die Eier legt. Er fliegt viel herum und umschwärmt oft einen Misthaufen wie die Bienen ihren Stock.

Der gemeine Roßkäfer (Geotrupes stercorarius L.), 2 cm lang, mit rundlichem Körper, rautenförmigem, vorn aufgeworfenem Kopfschild, querem, hinten geradrandigem Halsschild, vollständig geteilten Augen und tief gestreiften Flügeldecken, ist oberseits schwarz, blau oder grün schillernd, unterseits veilchenblau; der kleinere Frühlingsroßkäfer (G. vernalis L.) ist fast halbkugelig, glänzend stahlblau, mit sehr glatter, fast polierter Rückenfläche; beide leben hauptsächlich im Pferdedung und im Herbst in Pilzen, fliegen schwerfällig und mit lautem Gebrumm und legen ihre Eier einzeln in fußtiefe

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