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Navigationsakte - Naxos



Naevus

(lat.), Muttermal.



Muttermal

(Naevus maternus, Macula materna), Name verschiedener Arten von angebornen, örtlich begrenzten, durch Farbeveränderung oder Hervorragung über die Oberfläche sich kundgebenden Mißbildungen der Haut. Ihrem anatomischen Charakter nach zerfallen die Muttermale in Pigmentmale (naevi spili, pigmentarii), Flecke und Erhabenheiten auf der Haut von dunkelgelber, grauer oder schwarzer Farbe, zuweilen mit Haaren bewachsen, Warzen, die weder Schmerz, Jucken u. dgl. noch sonstige Funktionsstörungen veranlassen, und Blut- (naevi vasculares, sanguinei) oder Feuermale (s. d.), Gefäßgeschwülste der oberflächlichen Lederhautgefäße, welche mannigfach mit der ersten Art kompliziert sein können. Die gefärbten, namentlich schwarzen, warzenartigen Male sind an sich harmlose »Schönheitsfehler«, jedoch kommt es nicht eben selten vor, daß sich im höhern Lebensalter sehr bösartige schwarze Krebs- oder Sarkomgeschwülste daraus entwickeln. Sobald ein solches Muttermal anfängt sich zu vergrößern oder schmerzhaft zu werden, sollte man nicht zögern, es mit dem Messer abtragen zu lassen. (Vgl. Geschwülste.)

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