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Mansfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft - Manstein



Manso,

Johann Kaspar Friedrich, namhafter Historiker und Philolog, geb. zu Zella im Gothaischen, studierte zu Jena, ward 1785 Kollaborator und bald darauf Professor am Gymnasium zu Gotha, 1790 Prorektor und 1793 Rektor des Magdaleneums zu Breslau, wo er starb. Von seinen historischen Arbeiten sind hervorzuheben: »Sparta, ein Versuch zur Aufklärung der Geschichte und Verfassung dieses Staats« (Leipz. 1800-1805, 3 Bde.),

»Leben Konstantins d. Gr.« (Bresl. 1817),

»Geschichte des preußischen Staats seit dem Hubertsburger Frieden« (Frankf. 1819-20, 3 Bde.; 2. Aufl. 1835),

»Geschichte des ostgotischen Reichs in Italien« (Bresl. 1824); von seinen philologischen: die Bearbeitung des Meleager (Gotha 1789),

des Bion und Moschus nebst deutscher Übersetzung (das. 1784; 2. Aufl., Leipz. 1807),

»Vermischte Schriften« (das. 1801, 2 Bde.),

welche auch Gedichte von Manso enthalten, »Vermischte Abhandlungen« (Bresl. 1821) u. a.

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