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Elektrotechnische Lehranstalten - Elevator



Elevator.

Um von Schiffen aus Getreide oder dergleichen körnige Massen auf Speicher zu heben, verwendet man meist Elevatoren, die aus einem senkrechten Becherwerk bestehen. Ein oberer Kasten (Elevatorkopf) mit einer Ablaufrinne und ein unterer Kasten sind durch zwei senkrechte Rohre von viereckigem Querschnitt miteinander verbunden. In den Kasten sind Trommeln gelagert, über welche ein mit Bechern besetztes endloses Band gelegt ist. Die beiden Elevatortrümer sind von den beiden senkrechten Verbindungsrohren der Kasten umschlossen.

Der Antrieb erfolgt durch Riemenscheiben, welche auf die Welle der obern Trommel aufgekeilt sind. Damit ein solcher Elevator mit seinen untern Enden, dem wechselnden Wasserstand entsprechend, in die Schiffe hernieder gelassen werden kann, ist er außen am Speicher an einem Hebel aufgehängt, der mehr oder weniger geneigt werden kann. Der Hebel umgreift den Elevatorkopf gabelartig und ist mit ihm gelenkig verbunden, und zwar fällt die Achse des Gelenks mit derjenigen der obern Trommel zusammen.

In der Drehachse des Hebels ist eine Riemenscheibe angebracht, die, von irgend einer Transmissionswelle aus getrieben, ihre Bewegung mittels Riemens auf die Riemenscheibe des Elevators überträgt. Diese Art des Antriebs gestattet ein beliebiges Heben und Senken des Hebels, bez. des Elevators. Die Ablaufrinne, welche das von den Bechern des Elevators oben ausgeschüttete Getreide ins Gebäude rinnen läßt, ist in sich teleskopartig verschiebbar gemacht, damit sie der Bewegung des Elevatorkopfes unbehindert folgen kann.

Die Bewegung des einarmig ausgeführten Hebels erfolgt entweder am vordern Ende mittels aufwärts geführter Kette, die des zweiarmig ausgeführten am hintern (innern) Ende mittels abwärts gehender Kette. Bei dieser Art der Aufhängung erfolgt die Auf- und Niederbewegung des Elevators nicht einfach in senkrechter Richtung, sondern folgt der kreisförmigen Bewegung des Hebels. Zur Erreichung einer einfach auf und nieder gehenden Bewegung verwenden Jaacks u.

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