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Carratraca - Carrér



Carré

(franz.), s. Karree.

Carre,

Michel, franz. Bühnendichter, geb. 1819 zu Paris, besuchte das Collège Charlemagne, veröffentlichte 1842 einen Band Gedichte: »Les fones rimes«, und wandte sich dann zum Theater, wo er am Odéon mit dem versifizierten Drama »La jeunesse de Luther« (1843) nicht ohne Schwierigkeit debütierte. Nachdem er noch einige Stücke, die Komödie »Scaramouche et Pascariel«, die Phantasie »Faust et Marguerite« u. a., zur Aufführung gebracht, verband er sich mit andern zu gemeinsamer Arbeit und lieferte namentlich mit Jules Barbier (s. d.) eine ganze Reihe von Dramen, Vaudevilles und Operntexten, von denen einzelne große Erfolge hatten. Wir nennen außer den bei Barbier angeführten: »Un drame de famille« (1849);

»Les saisons« (1855);

»La statue« (1861);

»Peines d'amour« (1863);

ferner »Van Dyck à Londres« (mit Narray, 1848);

»Jobin et Nanette« (mit Battu, 1849);

»Henriette Deschamps« (mit Dumesnil, 1850);

»Le tourbillon« (mit Deslandes, 1867).

Er starb in Argenteuil bei Paris.

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