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Brühwil - Brünig


vergrössern: Der Brünig. Ehemalige Befestigungen, Zahnradbahn. ^[Karte: 5° 48’ O; 46° 46’ N; 1:50000]. [Karten in der Umgebung].
Der Brünig. Ehemalige Befestigungen, Zahnradbahn.

Brünig

(Kt. Bern, und Obwalden Amtsbez. Ober Hasle, Gem. Meiringen). 1011 m. Einer der bekanntesten Passübergänge der Schweiz; mit Strasse u. Bergbahn, zwischen Wilerhorn (2006 m) im W. u. Giebel (2037 m) im O.; verbindet das Aarethal mit dem Thal von Sarnen. Schon im hohen Altertum bekannt, wurde der Brünig seit der Niederlassung skandinavischer oder friesischer Kolonisten im «Wyssland», dem heutigen Oberhasle, als Verbindung des obern Aarethals und Berner Oberlandes mit Obwalden und den Waldstätten überhaupt immer benutzt.

Das ganze Gebiet liegt im Malm oder Jurakalk, dessen oft steile Wände an manchen Stellen von schwarzen, schiefrigen Bändern des Oxford und Portland (= Tithon) durchzogen sind. Die in diese Felswände eingebaute Strasse ist reich an landschaftlicher Schönheit, kann aber mit ihren scharfen Windungen zu rasch fahrenden Fuhrwerken oder unvorsichtigen Radfahrern gefährlich werden. Auf der N.-Seite steigt die Strasse von Lungern (715 m) aus unmerklich an, bildet mehrere Windungen und, in halber Höhe, eine grosse Schlinge und tritt auf der Passhöhe wieder der Zahnradbahn zur Seite. Steiler fällt sie ins Aarethal ab, wo sie sich in Stufen längs der Wände und sehr steilen Felsabsätze des S.-Hanges des Gummen

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