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Bial (Piz) - Biaufond



Biaufond

(Kt. Bern, Bez. Freibergen, Gem. Les Bois).

620 m. Weiler, am rechten Ufer des Doubs, an einem scharfen Knie des Flusses;

auf der Grenze der Kantone Bern und Neuenburg, in sehr malerischer, bewaldeter Kluse des Erosionsthales des Doubs;

4 km sw. der Station Les Bois der Linie La Chaux-de-Fonds-Saignelégier. 7 Häuser, 37 kathol. Ew. Zollstation und Grenzwachtposten. 300 m oberhalb Biaufond schöne, 54 m lange eiserne Brücke über den Doubs, mit einem Kostenaufwand von 750.000 Fr. erbaut und 1881 eröffnet;

dient dem Verkehr mit Frankreich (Strasse La Chaux-de-Fonds-Charquemont im französischen Departement du Doubs).

Beizende Spaziergänge;

in einem seitlichen Erosionskessel treten starke Stromquellen (sources vauclusiennes) zu Tage, die sofort dem Doubs zufliessen.

Das durch seine vorzüglichen Forellen bekannte Gasthaus von Biaufond liegt auf Neuenburger Boden. Am Fluss ein Grenzstein, der sogenannte Bistumsstein (Borne de l'Evêché), der vor 20 Jahrhunderten schon die Sequaner, Helvetier und Rauracer und im Mittelalter die Reiche Burgund und Austrasien von einander schied und der heute noch die Bistümer Besançon, Lausanne und Basel, sowie Frankreich, den Kanton Bern

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