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Bacchius - Bach (Alexander, Freiherr von)



Bacchylides

(Bakchylides), griech. Lyriker, geb. zu Julis auf Keos, Neffe des Simonides und Zeitgenosse Pindars, lebte um die Mitte des 5. Jahrh. v. Chr. Den größten Teil seines Lebens brachte er in Sicilien und im Peloponnes zu. Hiero von Syrakus, an dessen Hofe er lebte, schätzte ihn sehr hoch. Von seinen Dichtungen ist nur wenig erhalten, namentlich ein Bruchstück, worin Bacchylides die Wirkungen des Weins preist, und ein Teil eines Hymnus an die Friedensgöttin. Seine Gedichte zeichneten sich nicht sowohl durch Originalität als durch Reinheit des Ausdrucks und anmutige Darstellung aus. Die gesammelten Bruchstücke stehen in Bergks «Poetae lyrici graeci», Bd. 3 (4. Aufl., Lpz. 1882); mit deutscher Übertragung bei Hartung in den «Griech. Lyrikern», Bd. 6 (ebd. 1858).

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