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Landwirtschaft: Allgemeines, Maschinen etc.; Thierzucht



Allgemeines.

Das Agrarische («Nationalökonomik des Ackerbaues») s. unter «Volkswirtschaft» (S. 198).

Landwirtschaft

-- dasjenige Gewerbe, welches Pflanzenbau und Tierzucht zu dem Zweck verbindet,

Abblatten

-- das Abbrechen der Blätter von Kulturpflanzen zwecks besserer Belichtung der

Abbrennen des Bodens, s. Bodenbearbeitung, Betriebssysteme

-- (Wirtschaftssystem, Landwirtschaftssystem, Ackerbausystem, Feldsystem). Der

Absorption, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Ackerbau

-- s. Landwirtschaft und Bodenbearbeitung.

Ackerbaugesellschaften, s. Landwirtschaftliche Vereine

-- (Ackerbaugesellschaften), Vereinigungen von Landwirten zur Förderung ihrer

Ackerbauschule, s. Landwirtschaftliche Lehranstalten

-- sind ein wesentliches und notwendiges Beförderungsmittel der Landwirtschaft.

Ackerbeete

-- die Abteilungen des Ackers, welche durch das Pflügen (s. Bodenbearbeitung:

Ackerbestellung

-- die letzte Bearbeitung des Ackers für die Aufnahme der Saat; auch begreift

Ackererde

-- (Ackerkrume), die oberste Schicht des kultivierten Bodens, soweit er regelmäßig

Ackerfontanelle

-- in die Erde gegrabene Löcher, die man mit kleinen Feldsteinen so anfüllt,

Ackerkrume, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Ackerraine

-- schmale Rasenstreifen, welche die Grenzen eben liegender Äcker bezeichnen.

Afterkorn

-- (Hinterfrucht, Aftergetreide, Hintergetreide), die geringwertigere Sorte von

Agrikulturchemie

-- (Ackerbauchemie), die Lehre von den Naturgesetzen des Feldbaus oder in weiterm

Agronom

-- (griech.), ein "Ackerbaukundiger". Agronomie, die Lehre von der

Alm

-- oberdeutscher Name für Alp, Bergtrift, Bergweide; s. Alpenwirtschaft. - In

Alp

-- (Alpdrücken, Drula, Mahr, Incŭbus), ein eigentümlicher beängstigender

(besser Alb), Schwäbische oder Rauhe, s. Jura, deutscher.

Anger

-- natürliche Weideflächen, in der Regel solche Grundstücke, welche nur durch

Angewende

-- (Gewende, Gewendestoß), diejenigen Teile eines Ackers, welche anfangs beim

Aussaat

-- natürliche (Ausstreuung der Samen). Alle samenerzeugenden Pflanzen lösen

Auswachsen des Getreides

-- das Keimen des reifen, auf dem Feld stehenden oder liegenden Getreides bei

Auswintern

-- das in den Monaten November bis März zuweilen stattfindende Absterben des

Balken

-- im allgemeinen jeder vierkantig behauene Baumstamm; dann insbesondere ein

(Bälken, Halbpflügen, Riggen), diejenige Art des Ackerns der Felder, bei

Banse

-- s. Scheune; Bansen, das Einschichten des Getreides in der

Behacken

-- Feld- und Gartenarbeit, welche die Entfernung des Unkrauts und die Auflockerung

Behäufeln

-- Feld- und Gartenarbeit, welche zum Zweck hat, dem Wurzelstock der Pflanzen

Berieselung, s. Bewässerung

-- (Begießen, Bespritzen), das Verfahren, wodurch Äckern, Gärten und Wiesen

Bestaudung, s. Bestockung

-- (Bestaudung), die Bildung von Seitentrieben an den untersten, über der Bodenoberf

Bestockung

-- (Bestaudung), die Bildung von Seitentrieben an den untersten, über der Bodenoberf

Betriebslehre, s. Landwirtschaftslehre

-- s. Landwirtschaft.

Bewässerung

-- (Begießen, Bespritzen), das Verfahren, wodurch Äckern, Gärten und Wiesen

Blutdünger

-- (Blutmehl) wird meist durch Eindampfen des Bluts aus Schlachthäusern etc.

Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Bodenbearbeitung

-- (Ackerbau im engern Sinn), der Inbegriff aller Thätigkeiten des Menschen,

Bodenerschöpfung, s. Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Bodenkunde, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Bodenmelioration, s. Bodenbearbeitung

-- (Ackerbau im engern Sinn), der Inbegriff aller Thätigkeiten des Menschen,

Brache

-- (Dreesch), das zeitweise Ruhenlassen des Ackerlandes zum Zweck tüchtiger

Buchhaltung (landwirtschaftl.)

-- (Buchführung), im allgemeinen jede Rechnungsführung, welche eine möglichst

Cirkumluvion

-- (lat.), Überschwemmung, Umwässerung.

Dammerde, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Dengeln

-- das Schärfen der aus Schweißstahl gefertigten Sensen durch Hämmern auf

Dibbeln

-- s. Drillen.

Drainage

-- (Drainierung, n. d. engl. to drain, spr. drehn, "ableiten"), die

Dreischürig

-- Bezeichnung von Wiesen, auf denen das Gras dreimal gehauen wird (s. Wiesenbau

Dreschen

-- das Entkörnen der Getreidearten, Hülsenfrüchte, Ölgewächse etc., wurde

Drillen

-- in der Landwirtschaft das Aussäen in Reihen anstatt der ältern und noch

Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Dung, s. Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Einbeizen

-- Getreidesamen vor der Aussaat mit düngenden (Samendüngung) oder beizenden

Emd *

-- s. Grumt.

Emissarium

-- (lat.), Ablaß oder Abzug, welcher offen oder verdeckt das Wasser eines Sees

Entwässerung

-- die Ableitung des überschüssigen Wassers von versumpftem Boden, bez. die

Ernte

-- (plattd. Aust, oberd. Fechsung, Fächsung, selten Ohst), das Geschäft des

Feimen

-- (Diemen, Mieten, Tristen), regelmäßig aufgesetzte Haufen von Heu, Stroh

Feld

-- alles dem Ackerbau gewidmete Land im Gegensatz zu Wiese, Weide, Holzung; insbesond

Feldbau

-- s. Landwirtschaft und Bodenbearbeitung.

Feldfrüchte

-- im Gegensatz zu Garten- und Waldfrüchten alle jene Früchte und Erzeugnisse,

Feldschaden

-- jede Verletzung des Feldes oder der daraufstehenden Gewächse durch Wild,

Feldwirtschaft, s. Landwirtschaft

-- dasjenige Gewerbe, welches Pflanzenbau und Tierzucht zu dem Zweck verbindet,

Felgen

-- die krummen Hölzer, aus denen der Kranz (Felgenkranz), eines Mühl- oder

im Ackerbau s. v. w. das Brachfeld umpflügen oder die Stoppeln umbrechen

Fenz

-- (v. engl. fence), Einfriedigung, namentlich in Nordamerika; fenzen, mit einer

Fleischgülle

-- eine Zerteilung und Auflösung von Fleischabfällen in Wasser, welche als

Fleischmehl

-- Präparat, welches frisches Fleisch ersetzen soll und alle nährenden Bestandteile

Fruchtfolge

-- die Reihenfolge, wie man auf den Ackerfeldern die einzelnen Früchte hintereinande

Fruchtwechsel, s. Fruchtfolge

-- die Reihenfolge, wie man auf den Ackerfeldern die einzelnen Früchte hintereinande

Furche

-- die mittels des Pflugs oder Hakens in den Ackerboden gemachte Vertiefung oder

Futterbau

-- die Kultur aller Pflanzen, welche zur Fütterung des Viehs gebraucht werden.

Galle

-- (Bilis, Fel), eigentümliche tierische Flüssigkeit, das Absonderungsprodukt

von kleinen Quellen herrührende feuchte Stelle in einem Acker (Naßgalle

1) Philipp, niederländ. Kupferstecher, geb. 1537 zu Haarlem, trat 1570 in

Gar

-- bezeichnet im Hüttenwesen einen gewissen Zustand der Reinheit von unedlen

Garbe

-- ein Gebund Feldfrüchte, welche noch ihre vollständigen Körner enthalten,

s. v. w. Schafgarbe, s. Achillea.

Geilung

-- (Gailung, Geile, Gaile), der durch zu stickstoffreiche Düngung (Mist, Jauche,

Gemenge

-- (Gemengsaaten), diejenige Ackerbestellung, bei welcher man mehrere Früchte

Geoponie

-- (griech.), Erdbearbeitung, Feldbau.

Gipsen, s. Gips und Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Gras

-- als botanischer Begriff, s. Gräser. In der Landwirtschaft ist G. Inbegriff

s. v. w. Chinagras.

Grube

-- August Wilhelm, pädagog. Schriftsteller, geb. 17. Dez. 1816 zu Wernigerode,

Gründünger, s. Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Grüppe

-- Wassergraben auf neu angeschwemmtem Vorland zur Förderung der Anschwemmung

Grummet

-- s. Grumt.

Guano

-- eine im wesentlichen aus Exkrementen von Seevögeln bestehende, aber durch

Gülle

-- s. Dünger, S. 218.

Hackfrüchte

-- alle Wurzel-, Knollen-, Kohl- und Handelsgewächse, welche, wie bei der Drillkultu

Häcksel

-- (Häckerling, Hecksel, Heckerling), kurz geschnittenes Stroh, zuweilen auch

Heckerling, s. Häcksel

-- (Häckerling, Hecksel, Heckerling), kurz geschnittenes Stroh, zuweilen auch

Heide

-- Hauptstadt des Kreises Norderdithmarschen in der preuß. Provinz Schleswig-Holstei

Heideboden

-- (Heideerde), ein schwärzlichgrauer oder schwarzer Humusboden mit etwas Quarzsand,

Heideland, s. Heide

-- Hauptstadt des Kreises Norderdithmarschen in der preuß. Provinz Schleswig-Holstei

Heu

-- jedes getrocknete Futter, vorzugsweise aber vom Gras gebraucht, wenn ohne

Heuzwieback

-- Viehfutter, wird aus möglichsten zerschnittenem Heu und Stroh und zerquetschtem

Hitze

-- hoher oder relativ hoher Grad von Wärme. Gewöhnlich wendet man die Bezeichnung

Holländerei

-- in Norddeutschland eine Milchwirtschaft (Meierei) oder das Gebäude, in welchem

Impfung *

-- im weitern Sinn die künstliche Übertragung eines Krankheits- oder Ansteckungssto

(lat. Inokulation), im Gartenbau s. v. w. Veredelung, besteht in der möglichst

Jauche

-- (Adel, Odel, Pfuhl, Gülle, Hüll, Mistjauche), die Flüssigkeit, welche aus

Joch

-- eine Reihe eingerammter, oberwärts mittels horizontal liegender Balken (Jochträg

Kalkboden, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Kamp

-- Fluß in Niederösterreich, entsteht aus dem Großen und Kleinen K. im Weinsberger

niederländ. Dorf, s. Kamperduin.

Kleegras

-- die Mischung von Klee und Gräsern, wie sie jetzt fast allgemein da, wo der

Knick

-- in Norddeutschland Bezeichnung für Hecke, besonders als Wiesenzaun, der alle

Kompost, s. Dünger

-- alle Substanzen, mittels deren den Pflanzen Nahrung zugeführt wird oder das

Koppeln

-- Pferde dadurch in einer Reihe aneinander binden, daß man das eine Ende eines

Kroog

-- in Marschländern das Stück Weide- oder Saatland, das der See abgewonnen

Lagerfrucht

-- jede nach starken Regengüssen zu Boden gedrückte Feldkreszenz, besonders

Landgut

-- ein mehr oder minder ausgedehnter, zum Betrieb einer Landwirtschaft (Ackerbau,

Landwirtschaftliche Lehranstalten

-- sind ein wesentliches und notwendiges Beförderungsmittel der Landwirtschaft.

Landwirtschaftliche Vereine

-- (Ackerbaugesellschaften), Vereinigungen von Landwirten zur Förderung ihrer

Landwirtschaftliche Versuchsstationen

-- Anstalten, welche dazu bestimmt sind, auf die Landwirtschaft bezügliche Fragen

Landwirtschaftslehre, s. Landwirtschaft

-- dasjenige Gewerbe, welches Pflanzenbau und Tierzucht zu dem Zweck verbindet,

Lehmboden, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Mähen

-- das Abnehmen des Getreides, Grases und andrer aufrecht stehender oder liegender

Mahljahre

-- s. Interimswirtschaft.

Melioration

-- (lat.), Verbesserung, insbesondere eines Grundstücks (s. Bodenmelioration

Miete

-- (Mietkontrakt, Miet- und Pachtvertrag, Locatio conductio), der Vertrag, vermöge

Mist

-- (Stallmist), s. Dünger, S. 219.

Moor

-- (in Oberdeutschland Moos), ein unangebautes, feuchtes und sumpfiges Land von

(Aufbringen auf M.), in der Juwelierkunst das Fassen von fehlerhaften, besonders

s. v. w. Moiree.

Markt im ungar. Komitat Weißenburg, an der Südbahn, mit Kapuzinerkloster,

(Mor, Moro), Antonis, niederländ. Maler, geboren zwischen 1512 und 1520 zu

Moorbrennen, s. Moor

-- (in Oberdeutschland Moos), ein unangebautes, feuchtes und sumpfiges Land von

(Aufbringen auf M.), in der Juwelierkunst das Fassen von fehlerhaften, besonders

s. v. w. Moiree.

Markt im ungar. Komitat Weißenburg, an der Südbahn, mit Kapuzinerkloster,

(Mor, Moro), Antonis, niederländ. Maler, geboren zwischen 1512 und 1520 zu

Musterwirtschaften

-- solche Wirtschaften, die durch ihre Einrichtung und Führung andern Wirtschaften

Neubruch

-- (Rodeland, Neuland, Neuriß, Novalacker), in Ackerland verwandeltes Land,

Oekonomische Gesellschaften, s. Landwirtschaftliche Vereine

-- (Ackerbaugesellschaften), Vereinigungen von Landwirten zur Förderung ihrer

Pferch

-- (Pferchschlag), das Einsperren des Viehs, besonders der Schafe, in Lattenverschlä

Plaggen

-- die mittels der Plaggenhaue abgeschälten Streifen von Rasen oder Heide, welche

Plantage

-- (franz., spr. -ahsche), Pflanzung, besonders von Nutzpflanzen in fernen Gegenden,

Rain

-- Stadt im bayr. Regierungsbezirk Schwaben, Bezirksamt Neuburg, am Lech, unweit

Rasenbrennen

-- s. Bodenbearbeitung.

Saat, s. Säen

-- Ausstreuen und Unterbringen von Sämereien auf Feldern, Wiesen, Waldboden

Säen

-- Ausstreuen und Unterbringen von Sämereien auf Feldern, Wiesen, Waldboden

Samenhandel

-- in der Hauptsache sich mit Gartensämerei befassend, beschäftigt sich auch

Samenkontrollstationen

-- Einrichtungen zum Schutz des Land- und Forstwirts und des Gärtners gegen

Scheuer, s. Scheune

-- (Scheuer, Stadel), Gebäude, in welchem Futter und Stroh oder Getreidegarben

Scheune

-- (Scheuer, Stadel), Gebäude, in welchem Futter und Stroh oder Getreidegarben

Schneidelstreu, s. Waldstreu

-- Waldprodukte, welche in der Landwirtschaft zum Einstreuen unter das Vieh benutzt

Schrot, s. Schrotmühlen

-- Maschine zum groben Zerkleinern von Getreidekörnern, Bohnen, Mais etc. Das

Stallungen

-- Wohnungen der landwirtschaftlichen Haustiere. Die Lage des Stalles muß leichte

Streu, s. Mist

-- (Stallmist), s. Dünger, S. 219.

Stroh

-- alle ihrer reifen Körner beraubten Halme und Stengel von Feldfrüchten, im

Untergrund, s. Boden

-- (Solum), das jüngste Glied der festen Erdrinde, die äußerste Schicht derselben,

Urbarmachung, s. Bodenbearbeitung

-- (Ackerbau im engern Sinn), der Inbegriff aller Thätigkeiten des Menschen,

Weide

-- (Viehweide, Trift), mit Futterpflanzen bestandenes und zum Abhüten durch

(Salix L., hierzu Tafel "Weide"), Gattung aus der Familie der Salicineen

türkische, s. Viburnum.

Wiese

-- ein Grundstück, welches mit einer Mehrheit von Gräsern und Kräutern in

Nebenfluß des Rheins im südlichen Baden, entspringt am Feldberg, durchfließt

Ludwig, hervorragender Pädagog, geb. 30. Dez. 1806 zu Herford in Westfalen,

Wiesenbau, s. Wiese

-- ein Grundstück, welches mit einer Mehrheit von Gräsern und Kräutern in

Nebenfluß des Rheins im südlichen Baden, entspringt am Feldberg, durchfließt

Ludwig, hervorragender Pädagog, geb. 30. Dez. 1806 zu Herford in Westfalen,

Landwirtschaftliche Maschinen und Geräthe.

Landwirtschaftliche Maschinen und Geräthe

-- und Geräte, mechanische Apparate, welche beim Betrieb der Landwirtschaft

Ackerbaugeräthe, s. Ackergeräthe

-- die Werkzeuge zur mechanischen Bearbeitung des Bodens, also namentlich Pflug,

Ackergeräthe

-- die Werkzeuge zur mechanischen Bearbeitung des Bodens, also namentlich Pflug,

Ackerschleife

-- ein Ackergerät, welches aus einem viereckigen, mit ziemlich starken, biegsamen

Balkenschleife

-- Ackergerät zum Unterbringen feiner Sämereien und zum Ebnen des Bodens, besteht

Cultivators, s. Kultivatoren

-- (neulat., engl.), jedes durch Spann- oder Dampfkraft betriebene Bodenbearbeitungsg

Dampfpflug

-- (hierzu die Tafel "Dampfpflug"), mechan. Vorrichtung zur Beackerung

Dreschmaschinen

-- (hierzu Tafel "Dreschmaschinen"), Maschine zum Gewinnen der Körner

Drillmaschine, s. Säemaschine

-- (hierzu Tafel "Säemaschinen"), maschinelle Vorrichtungen zum Aussäen

Düngerstreumaschine

-- ein mechanischer Apparat zum gleichmäßigen Ausstreuen pulverförmiger düngender

Egge

-- Ackergerät, welches den Boden nach der Bearbeitung mit dem Pflug pulvern

die südliche Fortsetzung des Teutoburger Waldes (s. d.) zwischen Lippe und

(Egga, Egau), linker Nebenfluß der Donau, entspringt im württemberg. Oberamt

Exstirpator

-- (lat., "Ausrotter", nämlich des Unkrauts), ein Bodenbearbeitungsgerät

Forke

-- (v. lat. furca, Forkel), große Gabel, Heu-, Mistgabel; im Bergbauwesen ein

Getreidereinigungsmaschinen

-- mechan. Vorrichtungen zur Abscheidung fremder Körper von dem Getreide und

Göpel

-- eine Maschine, deren wichtigstes Organ, die vertikale Göpelachse, durch die

Grabgabel

-- ein Werkzeug zur Bearbeitung des Bodens als Ersatz des Spatens und teilweise

Grubber

-- (engl.), ein mehrschariges Bodenbearbeitungsgerät zum Lockern und Vertiefen

Häckselschneidemaschinen

Hakenpflug, s. Pflug

-- (hierzu Tafel "Pflüge"), Gerät zur Bearbeitung des Bodens zum

(Pflugk), Julius, kath. Theolog, geb. 1499, gehörte der vermittelnden Richtung

Heupressen

-- Maschine zum Verdichten des Heues, um dasselbe zum bequemen Transport geeignet

Heuwendemaschinen

Karst

-- (ital. Carso), Gebirge im österrreich. Küstenland, welches sich an die Triglawgr

bei botan. Namen Abkürzung für Hermann Karsten (s. Karsten 5).

Kartoffelerntemaschinen

-- mechanische Vorrichtung zum Aufheben der Kartoffeln aus dem Boden und Freilegen

Kartoffellegemaschinen

-- mechan. Apparat zum regelmäßigen Einlegen der Saatkartoffeln in die Furchen

Kolter, s. Pflug

-- (hierzu Tafel "Pflüge"), Gerät zur Bearbeitung des Bodens zum

(Pflugk), Julius, kath. Theolog, geb. 1499, gehörte der vermittelnden Richtung

Kornrolle, s. Getreidereinigungsmaschinen

-- mechan. Vorrichtungen zur Abscheidung fremder Körper von dem Getreide und

Kultivator

-- (neulat., engl.), jedes durch Spann- oder Dampfkraft betriebene Bodenbearbeitungsg

Mähmaschine

-- (hierzu Tafel "Mähmaschinen"), mechan. Apparat zum Abernten von

Pferdehacke

-- von Pferden oder Ochsen gezogener Apparat zur Bearbeitung der Zwischenräume

Pferdeharke

-- (Pferderechen, Hungerharke), ein großer Rechen mit weitem Fassungsraum und

Pflug

-- (hierzu Tafel "Pflüge"), Gerät zur Bearbeitung des Bodens zum

(Pflugk), Julius, kath. Theolog, geb. 1499, gehörte der vermittelnden Richtung

Rasenschermaschine, s. Rasen

-- ausschließlich oder doch vorherrschend aus Gräsern gebildete dichte und

Rübenschneidemaschine, s. Wurzelschneider

-- s. Wurzelschneider.

Säemaschinen

-- (hierzu Tafel "Säemaschinen"), maschinelle Vorrichtungen zum Aussäen

Schrotmühlen

-- Maschine zum groben Zerkleinern von Getreidekörnern, Bohnen, Mais etc. Das

Sense

-- Werkzeug zum Mähen von Getreide, Gras und andern Futtergewächsen. Der schneidend

Zufluß der Saane in der Schweiz, 33 km lang, mit zwei Quellbächen: Kalte

Sichel

-- Werkzeug zum Schneiden des Getreides und Grases, besteht aus einer nach vorn

Skarifikator, s. Exstirpator

-- (lat., "Ausrotter", nämlich des Unkrauts), ein Bodenbearbeitungsgerät

Walze

-- mechanische Vorrichtung mit einem cylindrischen Körper als Hauptteil, zum

Wurzelschneidemaschinen

-- Vorwiegend für das Schneiden der Futterrüben in Scheiben und Streifen von


 

Thierzucht.

Viehzucht.

Viehzucht

-- (Viehzüchtung), die künstliche, von bestimmten Grundsätzen geleitete Paarung

Absetzen

-- (Abspänen), in der Viehzucht das Entwöhnen der saugenden Jungen von der

Blutauffrischung

-- in der Viehzucht die Wiederanwendung eines Zuchttiers von derselben Landesart,

Bock

-- 1) (Tragus) Hieronymus, Botaniker, geb. 1498 zu Heiderbach im Zweibrückenschen,

Brüten

-- bei den Vögeln die vom Muttertier oder andern Tieren bewirkte Zuführung

Domesticiren

Dressiren

-- (franz.), abrichten, einüben; zurichten; in der Kochkunst Speisen in gute

Entmannung, s. Kastration

-- s. Kastration.

Exterieur

-- (franz., spr. -iör), das äußere Ansehen; Außenseite, Außenwerk; in der

Fasel

-- Fortpflanzung des Geschlechts, besonders unter Tieren; daher Faselvieh, die

Pflanzengattung, s. Dolichos.

Federvieh

-- das der Federn, Eier, des Fleisches sowie auch des Vergnügens wegen in Wirtschaft

Fleischschau *, s. Schlachten

-- (Metzgen), das gewerbsmäßige Töten der Schlachttiere, soll so ausgeführt

Futter

-- (hierzu Tafel "Futterstoffe"), eine Zusammenstellung von Futtermitteln

Futterberechnung

-- (Futteretat) dient einmal dazu, die zu erwartenden Mengen von Futter aller

Futterbereitung

-- die Kunst, die für das Vieh zu verwendenden Futterstoffe richtig zu mischen,

Gelt

-- unfruchtbar; daher Geltvieh, diejenigen weiblichen Tiere, besonders Rinder,

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