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Menenius Agrippa - Mengeringhausen



Mengelberg,

Otto, Maler, geb. 1817 zu Düsseldorf, widmete sich seit 1834 der Kunst an der dortigen Akademie unter Sohn und Schadow, lebte von 1842 an mehrere Jahre in Köln, besuchte 1847 Paris und ließ sich 1848 in Düsseldorf nieder. Seine durch Kränklichkeit mehrfach unterbrochene Thätigkeit erstreckt sich großenteils auf Bilder biblischen Inhalts, die, im protestantischen Geist aufgefaßt, in Zeichnung, Modellierung und Farbe, wenn auch ohne höhern Schwung der Phantasie, gewissenhaft ausgeführt sind. Zu seinen ältern Bildern gehören: der Tod des Moses (1838), Judith (1839), der Erzengel Michael (1839, Apostelkirche in Köln), der verlorne Sohn (1848) und zu den spätern das Genrebild: Erst beten! (1860), die Auferstehung Christi (1862, Kirche zu Gütersloh), Christus mit den Jüngern zu Emmaus (1866), Christus in Gethsemane (Kirche zu Hirschberg in Schlesien), die heilige Familie auf der Wanderung nach Jerusalem (1876).

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