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Canadabalsam - Canal du Midi



Canal

du Midi (spr. dü), Languedockanal, Kanal im südl. Frankreich, beginnt rechts an der Garonne, 2 km oberhalb Toulouse und mündet südwestlich von Cette in den Etang de Thau; er verbindet den Atlantischen Ocean mit dem Mittelländischen Meere. Der ist Canal du Midiist 239,5 km lang, im Mittel 2 m tief; die Breite beträgt an der Oberfläche 20, am Grunde 10 m. Er hat 100 Schleusen und über 100 Brücken und ist mit einer doppelten Baumreihe besetzt. Der Kanal wurde nach den Plänen des Ingenieurs Andréossy 1666 - 68 von Riquet erbaut und 1681 dem Verkehre übergeben.

^[Artikel, die man unter C vermißt, sind unter K aufzusuchen.]



Languedockanal

(Canal du Midi, auch Canal des deux mers genannt), einer der größten Kanäle Frankreichs, setzt vermittelst der Garonne das Mittelländische Meer in Verbindung mit dem Atlantischen Ozean. Er nimmt bei Toulouse seinen Ausgang aus der Garonne, geht über Castelnaudary und Carcassonne, berührt Béziers, tritt in den Strandsee von Thau und steht durch den Hafen von Cette mit dem Mittelländischen Meer in Verbindung. Seine Länge beträgt 242 km, seine Breite an der Oberfläche 20 m, seine Tiefe 2-2½ m; er hat 99 Schleusen und führt an 55 Stellen auf Arkaden über andre Gewässer. Er wird von mehreren Bächen und Flüßchen, dann von zwei Reservoirs, dem des Flüßchens Lampy und dem von St.-Ferréol, gespeist.

Das erstere Reservoir faßt 1,672,000, das letztere, welches 66 Hektar Fläche hat, 6,374,000 cbm Wasser. Auf seinem ganzen Lauf wird der Kanal von einer doppelten Reihe prächtiger Bäume (Pappeln, Platanen und Cypressen) begleitet. Ein Hügel oberhalb Naurouse, der Einmündungsstelle der Reservoirs und des höchsten Punktes des Kanals auf der Wasserscheide der beiden Meere, trägt das Standbild des Erbauers des Kanals, P. Riquet. Der Languedockanal steht mit dem Kanal von Narbonne in Verbindung. Wie aber der Rhône und andre Gewässer durch das Monopol der großen Eisenbahngesellschaften ihren Wert für den Verkehr eingebüßt haben, so auch dieser wichtige Kanal, der um so mehr Bewunderung verdient, als er dem Ende des 17. Jahrh. angehört (1667-1681 erbaut). In den letzten 20 Jahren ist sein Verkehr um mehr als die Hälfte gesunken, und man hat schon daran gedacht, ihn einfach für Bewässerungen zu verwenden. Er ist an die Südbahn verpachtet.

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