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Au - Aufeld


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einigen Jahren wieder eine gewisse Besserung der ökonomischen Verhältnisse wahrnehmen. Die Auge ist mit der Oberstadt durch die Staldengasse verbunden, die ihrer Steilheit wegen nicht mit Wagen befahren werden kann. Um die Verbindung mit diesem Stadtquartier zu verbessern, liegt eine neue Strasse im Plan. Die Steilwände des Saaneufers schauen auf dieses Quartier hernieder, und die Mauern und Türme, die es umgeben, rahmen es in ausserordentlich malerischer Art ein. Der Auge gegenüber endigt der Tunnel, durch den nach einem Beschlusse des Grossen Rates vom Jahre 1908 die Saane abgelenkt wurde und der sich unter der Halbinsel von Maigrauge hindurchzieht.

Au

(Kt. Glarus, Gem. Sool).

530 m. 7 Häuser an der Strasse von Schwanden nach Engi;

800 m ö. der Station Schwanden der Linie Glarus-Linthal;

Haltestelle der elektrischen Strassenbahn Schwanden-Elm. 45 reform. Ew. Kirchgemeinde Schwanden.

Wiesenbau. Ein Teil der Bevölkerung arbeitet in den Fabriken zu Schwanden.

Au

(Kt. St. Gallen, Bez. Gossau, Gem. Straubenzell).

584 m. 5 Häuser;

1,8 km n. der Station Bruggen der Linie Winterthur-St. Gallen. 54 kathol. Ew. Kirchgemeinde Bruggen.

* Au

(Kt. St. Gallen, Bez. Unter Rheinthal).

Katholische Pfarrei;

die Reformierten gehören zur Kirchgemeinde Bernegg.

Au

(Kt. St. Gallen, Bez. Unter Toggenburg, Gem. Mogelsberg).

656 m. 4 Häuser;

5,1 km ö. der Station Lichtensteig der Toggenburgerbahn. 25 reform. Ew. Kirchgemeinde Brunnadern.

* Au

(Kt. und Bez. Schwyz, Gem. Steinen).

Katholische Pfarrei.

Au

(Kt. Zürich, Bez. Affoltern, Gem. Stallikon).

580 m. Weiler;

3 km sö. der Station Bonstetten der Linie Zürich-Affoltern-Zug. 7 Häuser, 32 reform. Ew. Kirchgemeinde Stallikon.

Au

(Kt. Zürich, Bez. Horgen, Gem. Schönenberg).

685 m. 4 Häuser;

3 km w. der Station Samstagern der Linie Wädenswil-Einsiedeln. 27 reform. Ew. Kirchgemeinde Schönenberg.

Au

(Kt. Zürich, Bez. Pfäffikon, Gem. Wila).

598 m. Weiler;

500 m n. der Station Saland der Tössthalbahn. 8 Häuser, 43 reform. Ew. Kirchgemeinde Wila.

Au

(In der) (Kt. Aargau, Bez. Brugg, Gem. Auenstein und Veltheim).

360 m. 14 Häuser bei der Brücke über die Aare;

600 m der Station Wildegg der Linie Brugg-Aarau. 127 reform. Ew. Kirchgemeinde Auenstein.

Au

(In der) (Kt. Bern, Amtsbez. Konolfingen, Gem. Nieder Wichtrach).

532 m. 6 Häuser;

1,8 km s. von der Station Münsingen der Linie Bern-Thun. 54 reform. Ew. Kirchgemeinde Wichtrach.

Au

(Mittlere, Obere, Untere) (Kt. Aargau, Bez. Brugg, Gem. Lauffohr).

347-333 m. 15 zerstreute Bauernhöfe;

1,5-2 km n. der Station Brugg der Linien Basel-Zürich und Aarau-Zürich. 107 reform. Ew. Kirchgemeinde Rein. Viehzucht, Milchwirtschaft.

Au

(Unter) (Kt. St. Gallen, Bez. Rorschach, Gem. Eggersriet).

745 m. 7 Häuser;

800 m sw. der Station Schwendi der Linie Rorschach-Heiden. 34 kathol. Ew. Kirchgemeinde Grub.

Viehzucht.

Aua

Granda (Kt. Graubünden, Bez. Hinterrhein). 2550-1210 m. Am N.-Abhang des Gurschus in mehreren Quellen entspringender Bach. Er wendet sich zuerst gegen NW., dann gegen SW. und mündet 1,5 km n. von Ausser Ferrera von rechts in den Averserrhein, nach 5 km langem Lauf. Sein Gefälle von der Alp Albin bis zur Mündung beträgt 350‰. Die Aua Granda (grosses Wasser) nimmt kurz vor der Mündung die Aua Pintga (kleines Wasser) auf.

Waldreste reichen an ihr bis fast zur Alp Albin.

Der Untergrund besteht fast überall aus grünem Roffnagneis;

nur die obersten Quellbäche liegen zum Teil in Triaskalk und Dolomit, zum Teil auch in Liaskonglomerat.

* Auberson

(L’) (Kt. Waadt, Bez. Grandson, Gem. Sainte Croix).

1109 m. 799 reform. Ew. Kirchgemeinde Granges de Sainte Croix.

Auboden

(Kt. St. Gallen, Bez. Unter Toggenburg, Gem. Mogelsberg).

710 m. Eine im Sommer stark besuchte Wirtschaft am rechten Ufer des Necker;

6,8 km ö. der Station Lichtensteig der Toggenburgerbahn. 9 reform. Ew. Kirchgemeinde St. Peterzell. Sehr frequentierter klimatischer Kurort.

* Aubonne.

Bezirk des Kantons Waadt. Bezirk im sw. Teil des Kantons Waadt, in der sog. La Côte. Flächeninhalt 15520 ha. Er besteht aus 17 Gemeinden, die sich zu drei Kreisen: Aubonne, Ballens, Gimel, zusammenschliessen.

Hauptort ist Aubonne. Im Jahre 1900 zählte er 8277 reform. Ew. (53 per km2), französischer Sprache. Im Jahre 1888: 8487 Ew., im Jahre 1870: 8734, im Jahre 1850: 8740. Dieser Bezirk wird von den Strassen Cossonay-Aubonne-Nyon (d’Étraz genannt), Allaman-Aubonne-Gimel-col du Marchairuz-Le Brassus mit Abzweigung nach Rolle und Nyon, Isle-Bière-Gimel-Burtigny und Morges-Bière durchzogen.

Die Waldungen dieses Bezirkes messen 6200 ha.

Die letzten Viehzählungen ergaben folgende Resultate:

. 1901 1906
Rindvieh 4515 5468
Pferde 751 751
Schweine 3197 3201
Zie­gen 356 373
Schafe 969 777
Bie­nenstöcke 1512 -

Noch ist die Pulverfabrik in La Vaux zu nennen, im Thale der Aubonne, im SO. von Aubonne. In diesem Bezirke liegt die Ebene von Bière, die schon seit langem einer der wichtigsten Waffenplätze der Schweiz ist.

* Auboranges

(Kt. Freiburg, Bez. Glâne). Gem. und Dorf; 2 km nw. der Station Châtillens der Linie Payerne-Lausanne.

Audallaz

(L’) (Kt. Waadt, Bez. Pays d'Enhaut). S. den Art. Laudallaz (La).

Audannes

(Porte des) (Kt. Wallis, Bez. Hérens). 3036 m. Im Siegfriedatlas nicht benannter Pass im S.-Grat des Wildhorns, zwischen dem Mont Pucel (3186 m) und dem mit 3053 m kotierten Felsen;

er ermöglicht den Uebergang vom Plateau des Grandes Gouilles und vom Brotzetgletscher zum Gletscher oder zum Plateau von Audannes. Es ist der einzige gangbare Pass in dem langen Grat, trotzdem dieser im Siegfriedatlas den gegenteiligen Eindruck macht.

Audon

(Cascade d’) (Kt. Bern, Amtsbez. Saanen). S. den Art. Oldenalp.

Audon

(Col d’) (Kt. Bern und Wallis). S. den Art. Oldenpass.

Auen

(Kt. Appenzell I. R., Gem. Schwende).

880 m. Zerstreute Häuser im hintern Schwendethal, zu beiden Seiten des Schwendebaches, 7 km sö. Appenzell. An einem 33 m hohen Felsblocke prangt der Name «Arnold Escher von der Linth», den der Schweizer.

Alpenklub im Jahre 1876 zum Andenken an den berühmten Geologen und Durchforscher des Säntisgebirges anbrachte.

Elektrizitätswerk für Appenzell.

Auen

(Kt. Glarus, Gem. Elm).

S. den Art. Laibach-Auen.

Auen

(Kt. Glarus, Gem. Matt).

860 m. Gruppe von 17 Häusern;

300 m sö. der Station Matt der Linie Schwanden-Elm. 72 reform. Ew. Kirchgemeinde Matt. Wiesenbau, Viehzucht.

Ein Teil der Bevölkerung arbeitet in den Spinnereien zu Matt.

Auen

(Kt. Zürich, Bez. Bülach, Gem. Bassersdorf).

485 m. 5 Häuser;

3 km w. von der Station Bassersdorf der Linie Zürich-Kloten-Winterthur. 36 reform. Ew. Kirchgemeinde Bassersdorf.

Auenrunse

(Kt. Glarus). 1950-780 m. Bach zwischen Linthal und Thierfehd, am W.-Abhang des Kilchenstocks.

Gewaltiger Schuttkegel, der grösste in den Glarner Alpen;

dafür eine grosse Erosionsnische an der Seite des Kilchenstocks.

Auernbach

(Kt. Glarus). 2100-1010 m. Bach, der im Massiv des Kärpfstocks, am NW.-Abhang des Sonnenbergs entspringt. Er fliesst über die Terrassen der Ratzmatt und durch das Thälchen der Alp Ennetseewen nach N. und mündet nach 5 km langem Lauf n. der Hütten von Kiess linkerseits in den Niederenbach.

Aufallaz

(Trou d’) (Kt. Waadt und Wallis). S. den Art. Aufallaz (Pointe et Col d').

Aufeld

(Kt. St. Gallen. Bez. Alt Toggenburg, Gem. Mosnang).

743 m. 4 Häuser;

3 km w. der Station

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