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Wannekopf - Wannenspitz


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Triftgletscher im O. und dem Hinter Schönbühlgletscher im W. Erste Besteigung am durch Sedley Taylor, W. H. Gladstone und C. S. Parker mit den Führern Fridolin Schwick und J. Tännler.

Wannekopf

(Kt. St. Gallen, Bez. Sargans). 2208 m. Felsiger Gipfel in der Bergkette zwischen dem Weisstannenthal und dem Schilzbachthal; 2,5 km nordwestl. vom Dorf Weisstannen. Vom Gipfel senken sich steile Rasenhänge westwärts zur Galanseralp, ostwärts ins Wannetobel ab.

Wannelskopf

(Kt. Bern und Freiburg). 1798 m. N.-Ausläufer der Mähre (2093 m), in dem teilweise begrasten Kamm zwischen den Thälchen der Hengst- und der Muscherensense.

Benannt nach der Wannelsalp rechts ob der Muscherensense und 4 Stunden südöstl.

Plaffeien. Der Gipfel liegt in der Stirnregion der grossen Ueberschiebung der Präalpen auf die Flyschzone der Berra und befindet sich etwas südwärts des hier die Kantonsgrenze Bern-Freiburg überschreitenden Bandes aus triadischem Gips, welchem die schwefel- und eisenhaltigen Quellen von Blumenstein, Schwefelberg, des Hohbergs und des Schwarzsees, sowie von Les Sciernes bei Charmey (Galmis) entspringen.

Wannen

(Kt. Appenzell A. R., Vorderland, Gem. Wald).

940 m. Gruppe von 6 Häusern 2,6 km ö. der Station Trogen der elektrischen Strassenbahn St. Gallen-Speicher-Trogen. 32 reform. Ew. Kirchgemeinde Wald.

Viehzucht. Stickerei.

Wannen

(Pass Ueber den) oder Wannenpass (Kt. Bern und Luzern). 2073 m. Passübergang mit Fussweg, im Brienzergrat zwischen der Balmi (2160 m), einem Ausläufer des Tannhorns (2223 m), und dem Briefenhörnli (2167 m).

Verbindet Brienz in 6 Stunden mit Schangnau hinten im Emmenthal einerseits und in 3½ Stunden mit Flühli im Thal der Kleinen Emme andrerseits.

Wannenbach

(Kt. Schwyz, Bez. Höfe).

900-409 m. Linksseitiger Zufluss des obern Zürichsees.

Entspringt auf der Oberschwendi am Etzel, durchfliesst zunächst in nördl. Richtung die Wannenweid und wendet sich dann nordostwärts, um unter dem Namen «Thalbach» quer durchs Höfnerthal die Grenze zwischen den Gemeinden Altendorf und Freienbach zu bilden.

Dann geht er unter der linksufrigen Seestrasse und Seebahn durch, treibt noch eine Säge und mündet auf Boden der Gemeinde Altendorf nach 4 km langem Lauf.

Wannenberg

(Kt. St. Gallen, Bez. Gaster). 1644 m. Nördl. Vorgipfel des Speer, auf einem Bergrücken, der sich von diesem Gipfel nach NW. erstreckt. Er fällt mit steilen, von Nagelfluhbändern durchzogenen Hängen westwärts zur Wengialp, ostwärts zur Bogmenalp ab. Auf zwei Terrassen, die sich an die S.-Seite des Gipfels anlehnen, liegen die Weiden von Rossalp und Elisalp.

Wannenberg

(Kt. Schaffhausen, Bez. Ober Klettgau).

665 m. Anhöhe 2 km s. Neuenkirch.

Einstiger Abbau von Eisenerz.

Wannenbrücke

(Kt. St. Gallen, Bez. Tablat, Gem. Wittenbach).

522 m. Brücke über die Sitter, am W.-Fuss der die Häusergruppe Wannenstädeli tragenden Anhöhe und an der Grenze zwischen den Gemeinden Wittenbach und Waldkirch.

Südöstl. der Brücke befindet sich die Wannenmühle.

Wannenegg

(Kt. Bern, Amtsbez. Ober Simmenthal).

1943 m. Alpweidenrücken südöstl. vom Stand (1939 m), einem SW.-Ausläufer des Hundsrück (2049 m), zwischen dem Simmengraben und dem Thälchen des Schlündibachs, zwei Nebenadern der Kleinen Simme.

Aufstieg von der Station Saanenmöser der elektrischen Montreux-Oberlandbahn in 2 Stunden.

Wannenfeld

(Kt. Thurgau, Bez. und Gem. Frauenfeld). 407 m. Breite Ebene 1,3 km w. Frauenfeld und südl. der Bahnlinie Zürich-Winterthur-Romanshorn. Eigentum der Gemeinde Frauenfeld. Einst völlig leer, wird die Ebene allmählig mit Wohnhäusern und Fabrikanlagen überbaut werden. 5 Häuser, 27 reform. und kathol. Ew. Kirchgemeinden Frauenfeld. 1799 fanden hier Kämpfe statt zwischen den Franzosen und den Truppen der helvetischen Legion, sowie zwischen den Franzosen einerseits und den verbündeten Russen und Oesterreichern andrerseits.

Wannengletscher

(Kt. Wallis, Bez. Oestlich Raron).

3200-2500 m. 1 km langes und im Maximum 700 m breites kleines Eisfeld am W.-Hang des Cherbadung oder Pizzo del Cervendone (3213 m).

Sendet seine Schmelzwasser durch das Kriegalpwasser zur Binna des Binnenthales.

Der Gletscher liegt an der Anstiegsroute vom Halbelfjoch auf den Cherbadung.

Wannengrat

(Kt. Bern, Amtsbez. Ober Simmenthal).

2145 m. NW.-Ausläufer des Albristhorns (2766 m), zwischen dem Fermelthal und einem seiner Seitenbäche, sowie unmittelbar südwestl. ob dem Weiler Fermelberg.

Aufstieg von hier in 1½ oder von Matten im Simmenthal in 3 Stunden.

Schöne Aussicht auf die kühnen Felsgestalten der Spillgerten.

Wannengrat

(Kt. Graubünden, Bez. Ober Landquart).

2518 m. Gipfel in der Strelakette des Plessurgebirges, im N. und NO. von der massigen Küpfenfluh (2655 m) und dem Strela (2636 m), im SW. vom Körbshorn (2654 m) flankiert.

Der Wannengrat hat wie das Körbshorn und der Schafgrind sanfte, gerundete Formen und weist nur in seiner Osthälfte felsige Bänder und Absätze dar.

Hier liegt an seinem Fuss die Davoser Lochalp (2003 m), in deren Gebiet die Quellen des wilden, in seinem Mittellauf stark verbauten Albertitobels von Davos Platz sich sammeln.

Die Ersteigung des Wannengrates erfolgt von Davos Platz her in 3, vom Strelapass (2377 m) aus in rund 1 Stunde.

Der Wannengrat besteht wie das Körbshorn aus kristallinen Schiefern (Amphibolit und Phylliten), während weiter im W. und N. die Triasglieder vom Verrucano weg die Kette zusammensetzen.

Wannengütsch

(Kt. Schwyz, Bez. und Gem. Einsiedeln). 991 m. Abgerundete Höhe 500 m ö. vom Etzel und diesen Uebergang um 32 m beherrschend. Während der W.- und S.-Hang mit steilen Waldungen und Bergwiesen sich zur Sihl hinabsenken, steigen der N.- und O.-Hang sanft aus der Hochfläche von Oberegg empor. Zu Kriegszeiten hat der Wannengütsch schon oft durchziehende Infanterie und Artillerie gesehen.

Wannenhof

(Kt. Aargau, Bez. Kulm, Gem. Unterkulm).

615 m. Zerstreute Einzelsiedelungen 2,5 km nw. Unterkulm, am Höhenzug zwischen Suhren- und Winenthal.

Station der elektrischen Winenthalbahn (Aarau-Reinach-Menziken).

24 Häuser, 132 reform. Ew. Kirchgemeinde Kulm.

Wiesenbau, Viehzucht und Milchwirtschaft.

Wannenhof

(Kt. Aargau, Bez. Muri, Gem. Meienberg).

487 m. Gruppe von 5 Häusern an der Strasse Auw-Sins, 500 m n. Meienberg und 2,5 km nw. der Station Sins der Linie Aarau-Lenzburg-Rotkreuz. 35 kathol. Ew. Kirchgemeinde Sins.

Acker- und Obstbau, Viehzucht und Milchwirtschaft.

Wannenhorn

(Kt. Wallis, Bez. Goms und Oestlich Raron).

2869 m. NW.-Ausläufer des Cherbadung oder Pizzo del Cervendone (3213 m);

fällt mit steilen und kahlen Hängen zur rechten Seite des Kriegalpthälchens ab und kann von Binn her durch das Fletschenthälchen und über das Halbelfjoch in 5½ Stunden bestiegen werden.

Wannenspitz

(Kt. Bern, Amtsbez. Ober Simmenthal und Frutigen). 2438 m. Gipfel in der Kette des Niesen, zwischen dem Gsür (2731 m) und der Weissenfluh (2437 m);

wnw. über dem Pochtenkessel an der Strasse Frutigen-Adelboden und ö. über dem obersten Filderichthal.

Kann von der Grimmialp her in 4 oder von Adelboden aus in 3¾ Stunden bequem erstiegen werden.

Wannenspitz

(Kt. Graubünden, Bez. Glenner). 2445 m. NO.-Ausläufer der Kette Frunthorn-Piz Aul-Piz Seranastga des Adulamassives; 2,5 km w. vom Weiler Buccarischuna (Valserthal) und 3,3 km sö. Surrhin (Vrinthal).

Bildet eine ganz begrünte Vorhöhe, an deren Nordfuss die Alp Wanne (2094 m) liegt, während sich auf der SO.-Seite das kleine grüne «Tiefthal» heraufzieht, dessen Quellstrang in das gegenüber Lunschania in den Valserrhein mündende Rüfentobel geht.

Dieses Tobel besitzt in seinem Quellgebiet einen wilden und steilen Felsanbruch, der von ONO. her tief in den Hang des Wannenspitz heraufgreift.

Auf der dem Vrinthal zugekehrten Seite liegt ein hübscher kleiner Bergsee, welcher eine der Quellen des zwischen Wannenspitz und Piz Regina

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