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Steinerberg - Steinhausen



Steinerberg

(Kt. und Bez. Schwyz).

629 m. Gem. und Pfarrdorf, am S.-Hang des Rossberges auf den Resten eines ehemaligen Bergsturzes gelegen, an der Strasse Goldau-Sattel und Strasse nach Steinen.

Station der Südostbahn (Wädenswil-Goldau).

Postbureau, Telegraph, Telephon.

Gemeinde, mit Brändi, Diezigen, Hof, Kapf, Tobel und Wiler: 61 Häuser, 393 kathol. Ew.;

Dorf: 11 Häuser, 67 Ew. Schöne Pfarrkirche mit 2 Seitenkapellen, der h. Anna geweiht und als Wallfahrtskirche viel besucht.

Von hier führt ein guter Weg zum Gasthof auf dem Wildspitz (1583 m) hinauf.

Kirschwasserbrennereien.

Obstbau, Alpwirtschaft, Viehzucht und Viehhandel.

Nuss- und Kastanienbäume.

Sommerfrische. Als eigene Pfarrei 1606 von Steinen abgetrennt.

Die 1475 erbaute Kapelle wurde rasch zum Wallfahrtsort und ist 1648 durch die jetzige Kirche ersetzt worden, die man 1786 umgebaut und 1874 vergrössert hat.

vergrössern: Steinerberg.
Steinerberg.

Steinerbrugg

(Ausser und Inner) (Kt. St. Gallen, Bez. Gaster, Gem. Kaltbrunn).

Zwei Weiler rechts und links vom Steinenbach und durch eine Brücke miteinander verbunden;

2,4 km nö. der Station Kaltbrunn-Benken der Linie Rapperswil-Ziegelbrücke.

Zusammen 36 Häuser, 215 kathol. Ew. Kirchgemeinde Kaltbrunn.

Mühle, 2 Sägen. Eine grosse Seidenfabrik.

Acker- und Obstbau. Käserei.

Steineren

(Ober und Unter) (Kt. Luzern, Amt Willisau, Gem. Ufhusen).

712 und 698 m. Zwei Gruppen von zusammen 4 Höfen;

1,3 km sö. Ufhusen und 2,5 km s. der Station Hüswil der Linie Bern-Luzern. 35 kathol. Ew.

Steinern

(Kt. Zürich, Bez. Affoltern, Gem. Ottenbach).

433 m. Gruppe von 4 Häusern, 4 km sw. der Station Hedingen der Linie Zürich-Affoltern-Zug und 5 km nö. der Station Muri der Linie Aarau-Lenzburg-Rotkreuz. 27 reform. Ew. Kirchgemeinde Ottenbach.

Wiesenbau.

Steinernen

Kreuz (Beim) (Kt. und Bez. Schaffhausen, Gem. Rüdlingen).

Weiler. S. den Art. Kreuz (Beim steinernen).

Steinerner

Tisch (Kt. St. Gallen, Bez. Unter Rheinthal, Gem. Thal).

528 m. Stark besuchter Aussichtspunkt am Buchberg, 2 km nw. der Station Rheineck der Linie Rorschach-Sargans.

Schöne Rundsicht, namentlich auf den Bodensee.

Steinerthal-Adelboden

(Kt. und Bez. Schwyz, Gem. Steinen).

586-718 m. Drei am linken Ufer der Steiner Aa zerstreut gelegene Häuser, 2 km n. der Station Steinen der Gotthardbahn. 28 kathol. Ew. Obstbau (besonders Kirschbäume), Viehzucht.

Steingacht

(Kt. Appenzell, A. R., Vorderland, Gem. Reute).

786 m. Gruppe von 7 Häusern, 3 km n. der Station Rebstein der Linie Rorschach-Sargans. 34 reform. Ew. Kirchgemeinde Reute.

Viehzucht. Stickerei.

Steingass

(Kt. Zürich, Bez. Horgen, Gem. Richterswil).

476 m. Gruppe von 4 Häusern, 500 m sw. der Station Burghalden der Linie Wädenswil-Einsiedeln. 38 reform. Ew. Kirchgemeinde Richterswil.

Wiesenbau.

Steingasse

(Kt. Appenzell A. R., Mittelland, Gem. Trogen).

840 m. Gruppe von 5 Häusern, im NO. des Dorfes Trogen. 24 reform. Ew. Kirchgemeinde Trogen.

Wiesen. Weberei.

Steingrub

(Kt. St. Gallen, Bez. Rorschach, Gem. Eggersriet).

899 m. Gruppe von 3 Häusern, 6 km w. der Station Heiden der Bergbahn Rorschach-Heiden. 27 kathol. Ew. Kirchgemeinde Eggersriet.

Viehzucht.

Steingrube

(Kt. und Amtsbez. Bern, Gem. Bolligen).

575 m. Weiler am linken Ufer des Worblenbaches, 2 km nö. der Station Ostermundigen der Linie Bern-Thun. 12 Häuser, 109 reform. Ew. Kirchgemeinde Bolligen.

Grosser Bruch auf Molassesandstein.

Steingruben

(In den) (Kt. Solothurn, Amtei Solothurn-Lebern, Gem. Rüttenen und Solothurn). 450-520 m. Zahlreiche zerstreut gelegene Häuser, in der Nähe der grossen Steinbrüche von Solothurn und 1,5 km n. vom Bahnhof Alt Solothurn. Postablage; Postwagen Solothurn-Günsberg. 38 Häuser, 437 kathol. Ew. Kirchgemeinde St. Niklaus.

Steinhældeli

(Kt. Zürich, Bez. Winterthur, Gem. Zell).

495 m. Gruppe von 3 Häusern bei der Station Kollbrunn der Tössthalbahn (Winterthur-Wald).

21 reform. Ew. Kirchgemeinde Zell.

Steinhalde

(Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken, Gem. Lauterbrunnen).

750 m. Gruppe von 5 Häusern, am rechten Ufer der Weissen Lütschine und 1,5 km n. der Station Lauterbrunnen der Linie Interlaken-Lauterbrunnen. 23 reform. Ew. Kirchgemeinde Lauterbrunnen.

Viehzucht. Prachtvolle Aussicht auf die Jungfrau und ins Lauterbrunnenthal.

Steinhaldenbach

(Kt. Obwalden). 1520-467 m. 5 km langer Wildbach;

entspringt im Ramersbergwald, fliesst gegen SO. und mündet 700 m nö. Sarnen von links in die Sarner Aa.

Steinhaufen

(Kt. Bern, Amtsbez. Aarwangen, Gem. Leimiswil).

723 m. Gruppe von 9 Häusern;

2,3 km w. der Station Lindenholz der Linie Langenthal-Wolhusen. 49 reform. Ew. Kirchgemeinde Rohrbach.

Landwirtschaft.

Steinhaufen

(Kt. Bern, Amtsbez. Thun, Gem. Strättligen).

580 m. Altertümliches Haus von bemerkenswerter Bauart, am Hang einer Anhöhe 500 m s. der Station Gwatt der Linie Thun-Interlaken.

Steinhaus

(Kt. Bern, Amtsbez. Schwarzenburg, Gem. Wahlern).

770 m. Gruppe von 8 Häusern, an der Strasse Bern-Schwarzenburg und 1,7 km n. der Station Schwarzenburg der Bern-Schwarzenburgbahn. 53 reform. Ew. Kirchgemeinde Wahlern.

Landwirtschaft.

Steinhaus

(Kt. Luzern, Amt Hochdorf, Gem. Herlisberg).

768 m. Gruppe von 2 Häusern, 500 m s. Herlisberg. 20 kathol. Ew. Kirchgemeinde Hitzkirch.

Steinhaus

(Kt. Wallis, Bez. Goms). 1272 m. Gem. und Weiler am linken Ufer der Rhone; 2,7 km nö. Aernen und 22 km nö. der Station Brig der Simplonbahn. 16 Häuser, 86 kathol. Ew. Kirchgemeinde Aernen. Ist neben Ausserbinn die kleinste Gemeinde des Kantons und nimmt langsam an Zahl der Bewohner ab. Der armselige Weiler liegt in wilder Gegend und wird durch die Berge, an welche er sich anlehnt, während eines Teiles des Winters der Sonne beraubt. 1245: de domo lapidea; 1307: Steinhus.

Steinhausen

(Kt. Zug). 434 m. Gem. und Pfarrdorf, 3 km wnw. Baar. Station der Linie Zürich-Affoltern-Zug. Postablage, Telegraph, Telephon. Gemeinde, mit Bann, Eichholz, Erli und Eschfeld: 82 Häuser, 443 kathol. Ew.; Dorf: 42 Häuser, 235 Ew. Acker-, Gemüse- und Obstbau, für welche Kulturen sich die n. vom Dorf ausdehnende und die Höhe von 500 m kaum überschreitende Ebene vorzüglich eignet. Eigene Gemeinde seit 1798. Als besondere Pfarrei 1611 von Baar abgetrennt; Kirche 1699 an der Stelle einer urkundlich schon 1173 erwähnten Kapelle erbaut. In Steinhausen wurde am der nur kurze Zeit dauernde erste Landfrieden zwischen Reformierten und Katholiken (erster Kappelerkrieg) geschlossen. Die Gegend gehörte ursprünglich teils dem Stift St. Blasien im Schwarzwald, teils den Habsburgern und den Edeln von Hünenberg. Später kam sie in andere Hände, bis alle Güter und Rechte zu Steinhausen 1451 von der Stadt Zug angekauft wurden, die hier bis 1798 einen Vogt sitzen hatte. Die hohe Gerichtsbarkeit stand früher Zürich und Zug zu,

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