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Scheidegg - Scheiderberg


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(Geisterspuk um die mitternächtliche Stunde und verborgene Schätze).

Sicher ist nur, dass die Burg 1322 einen Bestandteil der Herrschaft Farnsburg bildete.

Dann dürfte sie 1356 dem grossen Erdbeben zum Opfer gefallen sein.

Nach einem Ritter- und Adelsgeschlecht Scheideck sucht man in den Urkundenbüchern vergebens.

Scheidegg

(Kt. Glarus und Schwyz). 1431 m. Passübergang zwischen dem Wäggithal und dem Näfelser Schwändithal, auf dem flachen Flyschrücken, der die Kreidegipfel des Thierberg (1992 m) und des Köpfler (1895 m) miteinander verbindet.

Man gelangt von Näfels aus durch das Schwändithal oder von Oberurnen aus über die Alp Lochberg in 3 Stunden auf die Passhöhe und von dort über die Trebsenalp und Schwarzenegg in 1 Stunde nach Hinter Wäggithal. An der Scheidegg beginnt auch das einsame, bewaldete Trebsenthal, das n. vom Dorf Vorder Wäggithal ins Wäggithal ausmündet.

Scheidegg

(Kt. Schwyz, Bez. und Gem. Gersau). Gipfel im Bergstock des Rigi. S. diesen Art.

Scheidegg

(Kt. Uri und Obwalden). 2200-2700 m. Grenzkette zwischen Obwalden und Uri; in der Gruppe der Spannörter zwischen dem Grassengletscher und dem von den Bärenzähnen herabhängenden kleinen Eisfeld, das auf der Siegfriedkarte unbenannt ist.

Scheidegg

(Kt. Zürich, Bez. Hinwil). 1247 m. Molassegipfel, zwischen dem Thal der Jona und der Vordern Töss und 6 km nö. Wald, von wo aus er in 1½-2 Stunden bequem bestiegen werden kann. Wald und schöne Jungviehweiden. Am tiefern W.- und S.-Hang sind zahlreiche Häusergruppen und Einzelhöfe zerstreut gelegen. Den Gipfel krönt ein gut eingerichtetes Kurhaus. Prachtvolle Aussicht. Vergl. Strickler, G. Das Zürcher Oberland. Zürich 1902.

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Grosse Scheidegg: Blick auf Eiger, Mönch und Kleine Scheidegg.

Scheidegg

(Grosse) (Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). 1961 m. Sehr bekannter und stark begangener Passübergang im Berner Oberland, führt von Grindelwald zwischen dem NW.-Fuss des Wetterhorns und dem Grindelwald Schwarzhorn hindurch in 7 Stunden nach Meiringen. Guter Saumweg vom Hotel Wetterhorn (1 Stunde hinter Grindelwald) bis zur Station der Drahtseilbahn nach den Reichenbachfällen.

Grindelwald-Passhöhe (mit Gasthof) 3 Stunden, Abstieg nach dem besuchten alpinen Luftkurort Rosenlaui in 1¾ Stunden.

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Kleine Scheidegg: Blick auf Wetterhorn und Grosse Scheidegg.

Scheidegg

(Kleine), auch Lauterbrunnen Scheidegg genannt (Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). 2066 m. Passübergang, zwischen Eiger und Lauberhorn in der das Lauterbrunnenthal vom Thal von Grindelwald trennenden Kette. Von der Passhöhe oder noch besser von der etwas tiefer unten auf der Lauterbrunnenseite gelegenen Wengernalp geniesst man eine wunderbare Aussicht auf Jungfrau, Silberhorn, Mönch und Eiger. Ueber den Pass führen ein mit Hilfe des Staates erbauter Saumpfad, der von Lauterbrunnen in 3¾ Stunden auf die Höhe und von da in 2½ Stunden nach Grindelwald leitet, sowie seit 1893 eine 18 km lange Zahnradbahn (Lauterbrunnen-Grindelwald) mit einer maximalen Steigung von 25‰ und einem minimalen Kurvenradius von 60 m. Auf der Passhöhe steht ferner die Ausgangsstation der Jungfraubahn und befinden sich zwei Gasthöfe und ein Restaurant.

Postablage und Telephon (im Sommer).

Die Kleine Scheidegg wird alljährlich von ungezählten Touristenscharen besucht, welchen so schon lebhaften Verkehr die Eröffnung der Jungfraubahn noch bedeutend gesteigert hat.

Ausgangspunkt für Exkursionen auf Lauberhorn, Tschuggen und Männlichen, ins Eigergebiet und nach der Guggihütte des S. A. C.

Scheidegg

(Ober und Unter) (Kt. Bern, Amtsbez. Trachselwald, Gem. Rüegsau).

760 und 695 m. Zwei Gruppen von zusammen 7 Häusern am linksseitigen Gehänge des Rüegsaugrabens;

3,5 km nö. Rüegsau und 5 km nö. der Station Hasle-Rüegsau der Linie Burgdorf-Langnau. 51 reform. Ew. Kirchgemeinde Rüegsau.

Landwirtschaft. Käserei.

Scheidegg

(Wetterhorn) (Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). Gipfel. S. den Art. Wetterhorn.

Scheideggalp

(Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken, Gem. Grindelwald).

Gemeindeabteilung mit Alpweide am rechtsseitigen Gehänge des Thales der Schwarzen Lütschine und links über dem Mühlebach.

Links der Lütschine gehören dazu die Häusergruppen Sulz, Halten, Moos und Unterhäusern.

Zusammen 57 Häuser, 311 reform. Ew. Kirchgemeinde Grindelwald.

Wiesenbau und Viehzucht, Alpwirtschaft.

Fremdenindustrie. 1252 Scheiten.

Scheideggstock

(Kt. Nidwalden). 2080 m. Oestl.

Vorberg der Gruppe Widderfeld (2354 m)-Nünalphorn (2387 m);

springt mit seinen felsigen Steilhängen gegen das Engelberger Thal vor.

Teil der Ober Arnialp.

Kann von Engelberg aus in 3 Stunden erreicht werden.

Sehr schöne Aussicht auf den Thalkessel von Engelberg.

Scheiderberg

oder Malixer Faulhorn (Kt. Graubünden, Bez. Heinzenberg und Plessur). 2525 m. Gipfel in der Stätzerhornkette; nw. vom Faulhorn (2578 m),

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