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Über Peter Hug

Name Peter Hug
Zivilstand Familie mit 2 Töchtern
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Arbeitgeber Schweizerische Bundesbahnen SBB AG
Aufgaben Reisendenzählungen
Ertragsanteile in Tarifverbunden
Hochrechnung der Erlöse im Personenverkehr
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Interessen Blasmusik
Familienforschung (Genealogie)
Lokalpolitik
Reisen und alte Sprachen
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Hobby Ein flexibles und starkes Lexikon erstellen
Ziele Gute Gesundheit und Lebensqualität
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Eigenes WerkGeographisches Lexikon der SCHWEIZ online

Peter Hug => Impressum

Sollrütistr. 24
CH-3098 Schliern b. Köniz
Schweiz

E-Mail: info@peter-hug.ch

Zielsetzung: Dies ist eine private Website; sie hat einen ideellen Charakter, wird im Hobby erstellt und sie ist durch die Faszination des Entdeckens getrieben.

Philosophie: Das bewährte Wissen vom 19. Jahrhundert soll einfach im Internet zugänglich sein. Mit vielfältigen Links soll eine grosse Breite an verfügbaren Lexika erschlossen werden.

Motto: Qualität und Innovation.

Motivation: Immer wieder bewegt mich die Frage: "Wie kann der Inhalt der Lexika noch besser vermittelt werden?" Die Antwort finden Sie in monatlichen Erweiterungen der Website, sei es in der Präsentation, der Usability oder im Umfang.

Meilensteine: 2004, im April stiess ich auf das Projekt www.RetroBibliothek.de von Christian Aschoff. Zunächst mussten viele Seiten - nach Scannen und Optical Character Recognition OCR - manuell korrigiert werden. Ab April 2005 wurden erste Versionen vom eLexikon mit HTML-Text in verlinkter Form auf dem Internet verfügbar. Damals waren sie direkt mit der Software SAS erstellt.

2006 erfolgte der Wechsel auf eine Internet Sprache. Somit waren Online-Datenbanken und grössere Leistungen verfügbar. Seit Anfang 2007 sind die Seiten bei Google gut indiziert. Ab März 2008 ist auch Yahoo! dabei und Bilder vom Lexikon werden direkt mit den Stichworten je Artikel verknüpft. Die korrekte Umsetzung wird mit systematischen Kontrollen in den Bänden 4 und 11 sichergestellt.

2008 November: Besuch der Ausstellung "Lexika in der Schweiz" der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern. Daraus abgeleitet möchte ich das Geographische Lexikon der Schweiz (GLS) vollständig digitalisieren. Alle nötigen Voraussetzungen sind erfüllt! 2009, Oktober: Band 1 vom Geographischen Lexikon der Schweiz ist komplett und online! Als Zwischenziel ist das "Lexikon des Zeitungslesers" ergänzt.

2010 Dezember: Optimierungen so, dass die Suchmachschinen nicht dauernd im Lexikon graben, denn die Last auf den Servern wird zu gross! 2011: Nach einem Stopp beginnt ab Juni 2011 der 3. Band vom Geographischen Lexikon! 500 Seiten liegen vor. Immer wieder sind die Übersichten zu optimieren: Themen, Galerie, Karten, Inhaltsverzeichnis etc. Wichtig sind die Korrekturen im Text, so dass er dem Original möglichst nahe kommt. Die eingesetzten Werkzeuge (vim, Pascal, Word, SAS etc.) sind effiziente Hilfsmittel. Statistischen Überlegungen zeigen, dass immer noch viele Fehler in den Texten stecken. Es ist eine schöne, vielfältige und spannende Arbeit, die mir immer grosse Freude macht.

2012: Beim Geographischen Lexikon der Schweiz (GLS) beträgt der Fortschritt für einen guten Abend à 2 Stunden: Scannen und pixel-scharf zuschneiden = 80 Seiten; oder OCR + Normal korrigieren = 10 Seiten; oder Feinkorrektur = 5 Seiten. Für ein rascheres Voranzukommen habe ich die Feinkorrekturen zurückgestellt, aber sie sind unverzichtbar! Standardfehler von OmiPage17 (z. B. "Gern." statt "Gem." = Gemeinde oder " '1" statt " 1") werden maschinell mit Software korrigiert. Die Pflege der Software umfasst 5-25% der Arbeiten - ganz variabel. Dezember: Nach genau 4 Jahren sind beim GLS 5 von 6 Bänden fertig (= 80%).

2013: Im Herbst sind die intensiven Arbeiten vorbei. 2014: Formeller Abschluss der Projektarbeiten per Anfang Jahr – ein längerer Winterschlaf beginnt. Backup im Januar 2016 auf einen neuen Computer, die Museumsnacht im März 2017 liefert kreative Ideen, von Zeit zu Zeit sind einfache Updates beim Provider nötig.

2019: In der Wikipedia (WP) beeindruckt mich per April die "Liste der Gestalten der griechischen Mythologie". Hier gibt es noch viel zu tun: Die Datenbasis ist zu ergänzen, erwartet werden 10'000 statt "nur" 3000 Einträge. September: Die Bände 30-36 im eLexikon sind so freizustellen, dass eine Sammlung der WP-Artikel nach einem vereinfachten Roscher erstellt werden kann. Dazu kommt eine Tabelle mit den Relationen zwischen den Gestalten, analog zu einem Stammbaum. Das alles müsste zuerst analysiert und spezifiziert werden, oft bevorzuge ich das Prototyping.

2020: Die lieben Quellen erschweren den Plan aus dem letzten Jahr. Also stürze ich mich ab September unter Wikisource auf ein gemeinsames Projekt - Digitalisierung der klassischen Altertumswissenschaft. Das Thema stimmt, es wurde schon viel getan und meine Kenntnisse können eingebracht werden. Ich freue mich auf 2021.

Kennzahlen: Mittlere Anzahl Besucher pro Tag: 2005 = 1; 2006 = 10; 2007 = 500; 2008 = 2000; ab 2009 ca. 6000 Besucher pro Tag mit Spitzen bis 11'000. Pro Sekunde sind das 1-2 Leser, dazu Suchmaschinen mit der 3-4 fachen Last. Ende 2011 zähle ich ca. 3000 interessierte oder zufällige Klicks pro Tag.

Erfolgsrezept: Täglich arbeite ich im Durchschnitt 1 Stunde am Produkt, um die Usability, die Inhalte und die Funktionalität laufend zu optimieren. Moderne Webstandards werden zu 100% angewendet und die Nutzung wird mit massgeschneiderten Statistiken verfolgt. Dazu gehören innovative, systematische und intensive Tests der Seiten - immer wieder.

=> Adresse

Peter Hug

In den Ferien, Juli 2012

Sein Hobby ist das eLexikon

Peter Hug wohnt in der wunderschönen Altstadt von Bern und ist durch ihren täglichen Anblick schon prädestiniert, über Historie nachzudenken und ihre Tiefen zu erforschen. Ansonsten arbeitet der studierte Mathematiker und Vater zweier erwachsener Töchter als Leiter für die Einnahmenverteilung in Tarifverbunden bei der Schweizerischen Bundesbahnen SBB AG. Für dieses Transportunternehmen hat er in den 1990er Jahren die Hochrechnung der Erlöse im Personenverkehr entwickelt, die auch heute eine stets wachsende Bedeutung hat. In seiner Freizeit spielte er in verschiedenen Blasmusiken, beschäftigte sich mit Genealogie (Familienforschung) und engagiert sich heute der Lokalpolitik (u.a. als Protokollführer im Vorstand des Leists der Untern Altstadt). Er bereist gerne die Welt, in der Schule erlernte alte Sprachen. Ausser diesen hat Peter Hug noch ein anderes, etwas ungewöhnliches Hobby, für welches sein breites Wissen über Informatik aus Schulen, Kursen und Beruf zum vollen Einsatz kommt:

Seine Website www.eLexikon.ch beschreibt er mit folgenden Worten: "Dies ist eine aktuelle Form von 'Nachschlagewerken des allgemeinen Wissens' mit vielfältigen Links. Jede Seite zeigt eine enorme Vielfalt an Information. Die meisten Texte sind aus Werken vom Ende des 19. Jahrhunderts, erarbeitet von Christian Aschoff" z. B. www.eLexikon.ch/01_0006.

Die genannten Nachschlagewerke sind bisher 12 Lexika, Ratgeber oder Handbücher, herausgegeben zwischen 1835 und 1910. Inhaltlich behandeln sie die unterschiedlichsten Themen: Kometen, Warenkunde, Drogistenpraxis, Stadt Ulm, biblische Real- und Verbalkonkordanz, Kunstgeschichte, Kochratgeber, Künstler-Biographien und die gesamte Geographie der Schweiz. Und im Vordergrund stehen die beiden "Brocken", das Brockhaus- (1894-96) und das Meyers- (1885-1892) Konversationslexikon.

Peter Hug hat es sich zum Hobby gemacht, bewährtes Wissen über das Internet einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für ihn ist es zur täglichen Aufgabe geworden, Seite um Seite der alten Lexika in die Gegenwart hinüber zu retten - und für die Zukunft aufzubereiten. Deshalb hat er seine Website der Jugend gewidmet.

Wie er zu dieser doch recht aussergewöhnlichen Beschäftigung gekommen ist, erzählt er so: Ich besuchte während den Sommerferien 2004 in Rom den Trajansbogen. All diese Kaiser und szenischen Darstellungen darauf faszinierten mich. Und was tut ein moderner Mensch, wenn ihn "dr Gwunder sticht"? Er googelt! Und da stiess ich einige Klicks weiter auf das Projekt www.RetroBibliothek.de sowie auf Meyer's Konversationslexikon und Christian Aschoff. Der Ulmer erarbeitete damals zusammen mit seinem Team eine Programm-Grundlage für Archive, eine "Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation", er lieferte das Know How eben, wie ein altes Lexikon sinnvoll ins Netz gestellt werden kann.

Zugegeben, Peter Hugs Website, des eLexikon, ist auf den ersten Blick - und vor allem für einen Nutzer, der nicht mit Grundlagenforschung vertraut ist - ziemlich überwältigend. Doch hat man sich erst etwas eingesehen und eingearbeitet - learning by doing! - kann man nur staunen über all die Wege und Stichworte, um vernetzt an die aufbereiteten alten Texte zu kommen. Man muss sich seiner gewohnten Surf-Oberflächlichkeit entledigen und sich etwas Zeit nehmen, den Aufbau und die Möglichkeiten auszuloten. Dass Peter Hugs Erwartungen an seine Website von Erfolg gekrönt wurden, zeigt die Tatsache, dass digibern.ch einen Link zu ihr aufgeschaltet hat. Und Digibern sollte jeder kennen(lernen!), der das historische Bern liebt und wirklich Grundlegendes darüber erfahren möchte. Diese Website ist ein seit 2002 bestehendes Internet-Angebot der Universitätsbibliothek Bern und umfasst Texte und digitalisierte Bücher aus der Geschichte und Kultur von Stadt und Kanton. Die Bayrische Staatsbibliothek hat kürzlich angekündigt, das eLexikon in ihr Langzeitarchiv aufzunehmen.

Doch hat die Welt diese "alten Schunken" wirklich noch nötig? Sind die Erkenntnisse vom ausgehenden 19. Jh. inzwischen nicht mehrfach korrigiert und vervollständigt worden? Nicht nur Hobbyleute wie Peter Hug, auch professionelle Historiker und Quellenforscher können und wollen auf die damaligen direkten Zeitzeugen zurückgreifen, suchen in Zitaten nach Beweisen (oder Entkräftigungen!) für später publizierte Behauptungen, wollen hautnah spüren, wie man dachte, was einst wichtig war und vielleicht auch, wovon die damaligen Autoren träumten. "Infoholiker" sind meist Optimisten, sie sind am Leben und an der Welt interessiert, nicht nur an deren Vergangenheit, auch an ihrem Wandel und an einer hoffnungsvollen Zukunft. Wissen ist keine statische Sache, es entsteht in den Köpfen nachdenkender und inspirierter Menschen, wird in eine Zeit hinein geboren, verändert sich mit ihr und kann vielleicht sogar zum Mythos werden, - oder eben zu einer Quelle für neue Forschungen, die ihrerseits neues Wissen kreiert. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass sich das Wissen der Welt etwa alle fünf bis zwölf Jahre verdoppelt, wobei sich diese Rate exponentiell beschleunigt. In Wikipedia ist nachzulesen: "Eine wichtige Rolle spielt die Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen über das Internet und die (elektronischen) Massenmedien. Laut einer Studie aus dem Jahr 2003 stieg das Wachstum an gespeicherten Informationen zwischen 1999 und 2002 jährlich um 30 Prozent. Im Jahre 2002 wurden 5 Exabyte an neuer Information produziert, die zu 92 Prozent auf magnetischen Datenträgern gespeichert wurden. Das World Wide Web enthielt zu diesem Zeitpunkt etwa 170 Terabyte an Informationen." (Informations-explosion). Davon sind etwa 5 Gigabyte im eLexikon, zum grossen Teil Faksimile-bilder der Seiten plus 400 Megabyte strukturierten Text.

Kommen wir nach diesen für uns nicht mehr vorstellbaren Zahlen-Dimensionen wieder zurück auf die Website von Peter Hug. Seit 2005 ist sie nun online, und Google bezeichnet sie als effizientes Lexikon, das den Nerv der Zeit trifft. Peter Hug begrüsst auf der ersten Seite seinen Gast mit der Frage: Was wussten unsere Vorfahren? Im eLexikon steht's unter 200'000 Stichwörtern und 32'000 Seiten - und jährlich werden es mehr: Nach einem Besuch der Ausstellung "Lexika in der Schweiz" in der Schweizerischen Nationalbibliothek im November 2008 entstand der Wunsch, das Geographische Lexikon der Schweiz - ein weiterer grosser Wissens-"Brocken" - auf der eigenen Homepage zu digitalisieren. Schon 2009 ist der erste Band komplett online, 2011 beginnt die Arbeit am dritten Band und im Juni 2013, nach mehr als vier Jahren, sind die sechs Bände fertiggestellt.

Für Peter Hug ist es eine grosse Herausforderung, über all den Stichworten, Themen, Karten und Bildern die Übersicht nicht zu verlieren und trotz der automatisch vom Programm veranlassten Textkorrekturen möglichst nahe am eingescannten Original zu bleiben. Ein "guter Abend" von jeweils etwa zwei Stunden bringt folgendes Resultat: Entweder 80 Seiten scannen und Pixel scharf zuschneiden oder 10 Seiten OCR und normal korrigieren. Fällt eine Feinkorrektur an, reduziert sich das Pensum auf 5 Seiten. Die Pflege der anspruchsvollen Software nimmt ebenfalls - je nachdem, was benötigt wird - zwischen 5 und 25% der gesamten Arbeit in Anspruch. Peter Hug arbeitet auch intensiv, um die Usability, die Inhalte und die Funktionalität laufend zu optimieren. Er setzt auf Qualität und garantiert, dass moderne Webstandards zu 100% angewendet werden, und dass die Nutzung mit massgeschneiderten Statistiken verfolgt wird. Dazu gehören innovative, systematische und intensive Tests der Seiten - immer wieder!

Peter Hug kann mit seinem Hobby - nein mit seiner Arbeit! - zufrieden sein: Surfte 2005 pro Tag höchstens einer zufällig auf seine Seite, so waren es 2007 bereits 500 Besucher und ab 2009 durchschnittlich etwa 6000 - mit Spitzen bis zu 11'000 pro Tag. Umgerechnet sind das - ohne Suchmaschinen dazugerechnet - pro Sekunde ein bis zwei Leser. Die Last auf den Servern des Providers wurde zweimal so gross, dass der Provider ultimativ gedroht hat, den Account zu sperren. Nach einigen Optimierungen bei den Datenbankzugriffen und aktiven Zurückbinden der Suchmaschinen war auch dieses Problem gelöst. Um seinen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können, braucht Peter Hug tatsächlich das, was er in seinem Curriculum Vitae als Lebensziel angibt: Gute Gesundheit. Dass er das zweite von ihm angestrebte Ziel, die Lebensqualität, erreicht hat, offenbart sich beim Lesen dieses Artikels aus jedem Kapitel.

Zahai Bürgi

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