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Éparse (L') - Épinassey



Épendes,

deutsch Spinz (Kt. Freiburg, Bez. Saane). 755 m. Gem. und Dorf, auf einem mit felsigen Steilwänden zum rechten Ufer der Saane abbrechenden Hügelzug, an der Strasse Marly-Ergenzach (Arconciel) und 9 km s. vom Bahnhof Freiburg. Telephon.

Gemeinde, den Weiler Le Petit Épendes inbegriffen: 61 Häuser, 404 kathol. Ew.;

Dorf: 22 Häuser, 148 Ew. Bildet zusammen mit Chésalles, Ferpicloz, Sales und Senèdes eine gemeinsame Kirchgemeinde.

Viehzucht und Milchwirtschaft, Getreidebau.

Pfarrkirche zu St. Etienne. Sehr alte Herrschaft;

in der Reihe der Stifter und Gönner des Klosters Hauterive stehen die Ritter und Burgherren von Épendes zuvorderst.

Bei der Lokalität Mala Mulier stand 1278 ein Siechenhaus.

Épendes

(Kt. Waadt, Bez. Yverdon). 448 m. Gem. und Dorf, am O.-Rand der Sumpfebenen der Orbe und am Fuss eines das Bergland des Jorat im NW. begrenzenden Hanges, an der Strasse Chavornay-Yverdon und 4,5 km sw. Yverdon. Station der Linie Lausanne-Neuenburg. Postablage, Telephon. 59 Häuser, 249 reform. Ew. Zusammen mit Essert-Pittet eine gemeinsame Kirchgemeinde. Landwirtschaft. Säge und Mühlen. 300 m n. vom Dorf ein Schloss. Die Kirche von Épendes mit ihren ertragreichen Ländereien seit dem 13. Jahrhundert Eigentum der Abtei am Lac de Joux. 1474 wird eine in Épendes bestehende Bruderschaft vom Heiligen Geist genannt. Nach der Reformation ging das Eigentum der Abtei zunächst in den Besitz der Familie Treytorrens in Yverdon und dann, im 17. Jahrhundert, an das Geschlecht Du Plessis-Gouret über. 1663 erhielt André Du Plessis von der Berner Regierung das Recht zur Ausübung der niedern Gerichtsbarkeit in dem Gebiete des mittlerweile zur eigenen Herrschaft erhobenen Épendes. Bis 1798 im Besitz der nunmehrigen Edeln von Épendes, denen das Schloss mit seinen Ländereien auch nachher noch verblieb. Am Hügel La Poêpe, sö. vom Dorf, hat man sieben Burgundergräber mit Tuffsärgen und verschiedenen Gegenständen ausgegraben.

Épendes

(Petit) (Kt. Freiburg, Bez. Saane, Gem. Épendes).

683 m. Weiler, an einem kleinen linksseitigen Zufluss zur Gérine (Aergerenbach), 1 km nw. Épendes u. 8 km s. vom Bahnhof Freiburg. 11 Häuser, 78 kathol. Ew. Viehzucht und Milchwirtschaft, Getreidebau.

Épendes

(Grands Marais d') (Kt. Waadt, Bez. Yverdon, Gem. Épendes).

439 m. Teil der Sumpfebene der Orbe, zwischen altem und neuem Orbelauf gelegen;

1,5 km n. Épendes. S. den Art. Orbe.

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