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| Griechische Kirche | (griechisch-katholische oder, wie sie sich selbst gern nennt, orientalisch-orthodoxe Kirche / 2962 |
| Griechische Kirche _2 | (griechisch-katholische, griechisch-orientalische oder orientalisch-orthodoxe Kirche), der / 6938 |
Griechische
Kirche
10 Seiten, 9'902 Wörter, 71'199 Zeichen
(1) Meyers Konversations-Lexikon, 1888 _ 7
Griechische
Kirche (griechisch
-katholische oder, wie sie sich selbst gern nennt, orientalisch-orthodoxe
Kirche), derjenige der drei Hauptzweige der christlichen
Kirche, welcher die im ehemaligen oströmischen
Reiche geltenden Dogmen,
Gebräuche und Verfassungsformen beibehalten hat und gegenwärtig in
Vorderasien und im
Osten von
Europa
[* 2] herrschend ist.
Die Griechen waren zwar kein selbständiges
Volk mehr, als sie die
christliche Religion annahmen; aber
sie liehen derselben doch ihre
Sprache
[* 3] und den weit ausgebreiteten Schauplatz ihrer
Bildung, wiewohl dabei das eigentliche
Griechenland
[* 4] hinter
Alexandria zurücktrat (s.
Alexandrinische Schule). Während aber noch durch das ganze 4. Jahrh. das
Abendland
theologisch abhängig ist von dem
Geiste der griechischen
Kirche, ging in den folgenden
Jahrhunderten allmählich
auch die Trennung des
Orients und
Occidents von dem politischen
Boden auf den kirchlichen über, und zwar standen im
Osten die
Patriarchate von
Konstantinopel,
[* 5]
Alexandria,
Antiochia,
Cäsarea und
Ephesos,
[* 6] auch wohl
Jerusalem,
[* 7] lange koordiniert nebeneinander,
und erst allmählich hob sich der Bischofsitz zu
Konstantinopel durch die Bedeutung dieser Stadt und die
Größe seines
Sprengels zu solchem allgemeinen Ansehen, daß er mit
Rom
[* 8] rivalisieren konnte. Daß der entferntere
Orient kein
drittes kirchliches Ganze bildete, sondern sich der griechischen
Kirche anschloß, erklärt ein flüchtiger
Blick auf den Schauplatz
und den Zusammenhang der damals die ganze morgenländische
Kirche so sehr bewegenden dogmatischen, namentlich
christologischen, Streitigkeiten, die in der
Regel in
Konstantinopel durch kaiserliche Einflüsse entschieden wurden, zum
¶
Teil freilich nur um den Preis einer schismatischen Absonderung der Nestorianer, Monophysiten und Monotheleten, so daß die kirchliche
Einheit im Orient bald ganz verloren ging. Die griechisch
-kirchliche Litteratur hatte sich während ihrer Blütezeit im 4. bis 6. Jahrh.
in außerordentlicher Fülle und Vielseitigkeit entwickelt; wir erinnern nur an die dogmatischen Werke
Theodorets und des Areopagiten Dionys, an die kirche
nhistorischen Werke des Eusebios und Epiphanias, an die Homilien und Reden
des Chrysostomos, Gregor von Nyssa, Basilius d. Gr. und Gregor von Nazianz, an die exegetischen Werke des Diodoros von Tarsos und
Theodoros von Mopsuestia, an die liturgischen Erzeugnisse, welche unter den Namen des Markus und Jakobus,
des Basilius und Chrysostomos gehen, an die Katechesen des Cyrillus von Jerusalem und die Beiträge zur geistlichen Poesie und
Hymnologie.
Unter den Epigonen stellte der Mönch Johannes Damascenus (s. d.) die Resultate der Glaubensstreitigkeiten zusammen und schloß
damit die Dogmatik für seine Kirche auf ein Jahrtausend ab. Verschiedene Umstände lockerten gleichzeitig
die Gemeinschaft der griechischen
Kirche mit der abendländischen. Schon 484 trat infolge eines vom Kaiser Zeno 482 erlassenen,
den Lateinern anstößigen Edikts (Henotikons) ein förmliches Schisma ein, welches bis 519 währte. Das zweite trullanische
Konzil von 692 war in seinem Resultat geradezu eine Beleidigung Roms, und in den Streitigkeiten über Bilderdienst
und Bilderverehrung (s. d.) stand der Papst gewöhnlich auf der Gegenseite zu den griechischen
Kaisern.
* 10 Verband.
Der wirksamste Grund zur wachsenden Entzweiung ist aber in der fortschreitenden Zentralisation der occidentalischen Kirche unter
dem römischen Papsttum zu suchen. Schon Photius (s. d.) beschwerte sich über die Herrschsucht des römischen
Bischofs, welcher auch den byzantinischen Patriarchen sich zu unterwerfen trachte, und die Erbitterung wurde noch gesteigert,
als der von griechischen
Priestern bekehrte König der Bulgaren, Bogoris, in den Verband
[* 10] der abendländischen Kirche gezogen
wurde (866). Photius erließ zur Abwehr der römischen Übergriffe ein Rundschreiben (867), welches die abweichenden Gebrauche
der abendländischen Kirche, das Fasten am Sonnabend, die Erleichterung der großen Fasten, die Verwerfung
der Firmung durch die Hand
[* 11] des Presbyters und das Verbot der rechtmäßigen Priesterehe als Ketzereien rügte und gegen die
lateinische Kirche zugleich den Vorwurf der Symbolfälschung erhob, da die noch vom Papst Leo III. zwar an sich gebilligte,
aber als Zusatz im Symbol gemißbilligte Lehre
[* 12] vom Ausgang des Heiligen Geistes »auch vom Sohn« (filioque) in die lateinische
Fassung des Symbols aufgenommen worden war.
* 13 Brot.
Das gute Einvernehmen mit Rom wurde zwar durch den Sturz des Photius wiederhergestellt, aber des letztern Rundschreiben war ein bleibendes Zeugnis der Verschiedenheit beider Kirchen. Als vollends ein Schreiben des Patriarchen Michael Cärularius (s. d.) zu den hergebrachten Vorwürfen wider die römische Kirche noch den Gebrauch von ungesäuertem Brot [* 13] beim Abendmahl als jüdische Ketzerei hinzufügte, legten die römischen Legaten 16. Juli 1054 den päpstlicherseits gegen den Patriarchen erlassenen Bannspruch auf dem Hochaltar der Sophienkirche nieder.
Michael säumte nicht, im Verein mit den übrigen orientalischen Patriarchen den Fluch zu erwidern, und so waren von jetzt an
die Kirchen des Morgenlandes und des Abendlandes, die beide ausschließende Ansprüche auf Katholizität
machten, auf immer
getrennt. Voll zähen Selbstgefühls, stolz auf den Besitz der ältern kirchlichen Verfassung und Sitten
sowie mancher einfacherer Lehrbestimmungen und echterer Überlieferungen, schloß sich die griechische
Kirche immer schroffer gegen die
Fortentwickelung im Occident ab. Einzelne Versuche der Ausgleichung dienten nur dazu, den Riß zu erweitern, und die Heereszüge
der Kreuzfahrer steigerten den kirchlichen Gegensatz zum Nationalhaß.
* 14 Böhmen.
Solange das lateinische Kaisertum bestand, verhinderte ebensowohl der gereizte Widerwille der Griechen
gegen ihre politischen Unterdrücker wie die Anmaßung der triumphierenden lateinischen Kirche eine Aussöhnung. Das Gebiet
der griechischen
Kirche erweiterte sich zwar durch die Wiedergewinnung der Bulgarei, durch die Bekehrung sowohl der Mainoten
als der Slawen in Böhmen
[* 14] und Mähren, die jedoch im 10. Jahrh. meist zum römischen Kultus übertraten,
und durch die Gründung der russischen Kirche unter Wladimir d. Gr., erlitt aber anderseits Abbruch durch die von den Lateinern
und Türken gemachten Eroberungen.
Die kirchliche Wissenschaft beschränkte sich auf eine mechanische und äußerliche Fortpflanzung des Ererbten. Erwähnenswert von Schriften der griechischen Kirche im Mittelalter sind außer den Katenen (s. Exegetische Sammlungen) die kirchenhistorischen des Photius; die dogmatisch-polemischen des Euthymios, Niketas Choniates, Nikolaus von Methone; die liturgischen des Maximus, Sophronios, Simeon aus Thessalonich. Die Beziehungen zur römischen Kirche blieben im ganzen feindlich.
Nur die wachsende Gefahr von seiten der Türken drängte wiederholt zu einer hilfesuchenden Annäherung an das Abendland. Aber weder zu Lyon [* 15] (1274) noch zu Florenz [* 16] (1439) wurde eine dauernde Union (s. d.) erreicht. Als schon die Zelte der Türken Konstantinopel umgaben, wurde noch einmal ein Versöhnungsfest (Dezember 1452) gefeiert und von einem römischen Kardinal-Legaten in der Sophienkirche Messe gelesen; aber dadurch wurden nur neue Schwierigkeiten hervorgerufen. Verlassen vom Abendland, wurde Konstantinopel endlich (29. Mai 1453) von den Türken erobert und die Sophienkirche zur Moschee entweiht. Zahllose Gelehrte flohen nach Italien, [* 17] um daselbst ihre Bildung und Kenntnisse belebend auf die Wissenschaft des Abendlandes einwirken zu lassen und dadurch die geistigen Umwälzungen des folgenden Jahrhunderts vorzubereiten.
Aus der nachfolgenden Zeit sind besonders die Berührungen erwähnenswert, in welche die griechische Kirche mit dem Protestantismus trat. Nachdem schon Melanchthon (1559) einem Griechen die griechische Übersetzung der Augsburgischen Konfession nebst einer Begrüßung an den Patriarchen Joasaph II. eingehändigt hatte, wurden die Tübinger Theologen J. ^[Jakob] Andreä und M. Crusius durch einen protestantischen Gesandtschaftsprediger in Konstantinopel veranlaßt, dem Patriarchen Jeremias II. eine andre Übersetzung mit der Bitte um sein Urteil zu übersenden (1574). Es erfolgte eine Antwort, die im Sinn der beschränktesten Orthodoxie der morgenländischen Kirche abgefaßt war und den fernern Schriftenwechsel abschnitt (1581). Ein glücklicherer Erfolg schien die Annäherungsversuche des Cyrillus Lukaris (s. d.) krönen zu wollen. Nachdem dieser Patriarch von Konstantinopel geworden war, sandte er ein Glaubensbekenntnis nach Genf in [* 18] der Absicht, eine Wiedergeburt der griechischen Kirche im Sinn der reformierten Kirche zu bewirken; aber die obsiegende Gegenpartei erwiderte seine reformatorischen ¶
Bestrebungen mit der Anklage auf Hochverrat und mit Erdrosselung (1638). Um hinfort die starre Orthodoxie der griechischen Kirche gegen ähnliche Bestrebungen sicherzustellen, faßte Petrus Mogilas, Metropolit von Kiew, [* 20] ein Glaubensbekenntnis der Russen (1643) ab, welches von den vier griechischen Patriarchen zu Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem als Bekenntnis der katholischen Kirche des Morgenlandes bestätigt und auf der Synode von Jerusalem 1672 zum Symbol erhoben wurde. – Die Zahl der Bekenner der griechischen Kirche belief sich 1878 in Europa auf 69½ Mill., wovon 54 Mill. auf Rußland, 11 Mill. auf die Türkei, [* 21] 1½ auf Griechenland kamen. Wir begegnen nämlich in der neuern Zeit wesentlich drei Gestaltungen des griechischen Kirchentums, einer in der Türkei, einer andern in Rußland, einer dritten in dem befreiten Griechenland unsers Jahrhunderts.
Was die griechische Kirche der Türkei betrifft, so hat zwar die türkische Herrschaft im Lauf der Jahrhunderte alle Eigenschaften eines asiatischen Despotismus und alle Greuel der Tyrannei entwickelt; doch lag den Türken da, wo sie ihre Herrschaft einmal gesichert sahen, eigentlicher Gewissenszwang fern, und die Christen in der Türkei genossen daher im ganzen Religionsfreiheit, wenngleich um schwere Opfer. Man ließ ihnen einen Teil ihrer Kirchen für ihren Gottesdienst, verbot ihnen aber, neue zu bauen.
* 22 Berliner.
Von den Herren des Landes mit Steuern überladen und in ihrer Thätigkeit einseitig auf Gelderwerb und Handelsinteressen beschränkt, ward die unterjochte Nation mehr und mehr entsittlicht, und Wissenschaft und Unterricht verfielen gänzlich. Der Patriarch, welcher als hoher Staatsbeamter fortan vom Sultan bestätigt wurde und von ihm entsetzt werden konnte, war Vertreter und Richter seines Volkes. Der Hattischerif von Gülhane vom 3. Nov. 1839 hat allerdings die Christen und Mohammedaner vor dem Gesetz gleichgestellt, ist aber so wirkungslos wie der Hattihumajum vom 18. Febr. 1856. Erst der Berliner [* 22] Vertrag von 1878 hat innerhalb der Türkei Gleichberechtigung der Konfessionen [* 23] geschaffen und überdies ihr gerade die Provinz entrissen, wo kurz zuvor die »bulgarischen Greuel« gegen die Christen gespielt hatten.
Übrigens haben sich die Bulgaren schon 1873 vom Patriarchen von Konstantinopel losgesagt, einen eignen Metropoliten gewählt, den der Sultan bestätigte, und so ihre eigne Kirche gebildet. Die griechische Kirche der Moldau steht unter dem Metropoliten von Jassy, die der Walachei unter dem von Bukarest. [* 24] Alle diese Länder haben zwar einen Überfluß an Kirchen, Geistlichen und Mönchen, einen um so hervortretendern Mangel aber an Bildung, Sitte und Unterricht. Noch verheerender treten die Folgen der kirchlichen Isolierung in Kleinasien und Armenien hervor.
* 25 Kopten.
In den übrigen asiatischen Gebieten hat die orthodoxe Kirche meist den Sekten der Nestorianer, Maroniten und Jakobiten weichen müssen; in Syrien besteht sie neben der unierten, in Jerusalem unter der größten Mischung der Kulte. Ägypten zählt nur etwa 8000 orthodoxe Griechen, die unter den Kopten [* 25] zerstreut leben. Viele orthodox-griechische Gemeinden finden sich in Galizien, Siebenbürgen, Dalmatien und namentlich in Ungarn, [* 26] wo sie unter dem Metropoliten von Karlowitz seit 1791 den Protestanten gleichgestellt sind.
Vgl. Klose, Die Christen in der Türkei (»Zeitschrift für historische Theologie« 1850);
Pischon, Die Verfassung der griechischen Kirche in der Türkei (»Theologische Studien und Kritiken« 1864).
Die Geschichte der neugriechischen Kirche von Griechenland steht mit der politischen Geschichte in der engsten Verbindung: der Aufstand von 1821 legte den Grund zur kirchlichen Unabhängigkeit. Bei der Teilnahme, welche die Bischöfe der Revolution widmeten, ebenso wie bei den Grausamkeiten, die von seiten der Türken gegen die Mitglieder der höhern Geistlichkeit in Konstantinopel, Cypern, [* 27] Chios u. a. O. ausgeübt wurden, konnten die Griechen die Autorität eines vom türkischen Sultan eingesetzten Patriarchen unmöglich mehr anerkennen.
Die Kirchenverfassung wurde 23. Juli 1833 durch eine Versammlung der Metropoliten und Bischöfe in Nauplia festgestellt; die Synode, die, der russischen nachgebildet, aus einem Bischof-Präsidenten und vier andern, von sämtlichen Bischöfen gewählten, vom König aber bestätigten Bischöfen bestand, wurde 8. Aug. 1833 eingesetzt. Zugleich wurden die Klöster reduziert, und das dadurch gewonnene Einkommen floß in eine Kasse für Kirchen- und Schulzwecke. Nach der Revolution von 1843 wurde in der Verfassung von 1844 ausdrücklich erklärt, die Kirche von Griechenland sei mit der griechischen Kirche von Konstantinopel dogmatisch verbunden, staatsrechtlich getrennt.
* 28 Athen.
Hierauf erfolgte 1850 die bisher verweigerte Anerkennung der Selbständigkeit der neugriechischen Kirche seitens des Patriarchen von Konstantinopel durch eine Bulle (Tomos), worin indessen der letztern die Verpflichtung auferlegt ward, sich den Beschlüssen der sieben ökumenischen Konzile gemäß zu konstituieren. In dem im Frühjahr 1852 ausbrechenden Streit über die Stellung der Synode zum Staat (der Tomisten und Antitomisten), in welchem besonders der Mönch Christofero Papulakis die Gemüter aufregte und sogar bewaffnetes Einschreiten nötig machte, trat die Regierung mit einem »organischen Gesetz der heiligen Synode des Königreichs Griechenland« auf, worin auf Grundlage der von der Regentschaft im Juli 1833 ausgesprochenen Unabhängigkeitserklärung der hellenischen Kirche der Regierung nicht bloß eingeräumt ward, was sie bisher an kirchlichen Befugnissen übte, sondern ihre Gewalt auch noch ausgedehnt wurde. Gleichwohl nahmen sowohl die Kammer der Abgeordneten als der Senat das organische Gesetz mit Stimmeneinheit an. Wie die Kirche Griechenlands ein Bild nationalen religiösen Lebens, so bietet die 1836 zu Athen [* 28] eröffnete Universität auch Beispiele wieder erwachenden Eifers für theologische Bestrebungen.
Die russische Kirche, die uns lange Zeit meist nur aus Schriften der Engländer und Franzosen bekannter geworden, ist entschieden der byzantinischen nahe verwandt, von der sie Lehre, Kultus und Verfassung angenommen hat, unterscheidet sich aber von ihr namentlich durch die eigentümliche Verschmelzung von religiösen und politischen Motiven sowie durch ihre enge Beziehung zur slawischen Volkseigentümlichkeit. Über ihre Geschichte, welche von der Einsetzung Hiobs als Patriarchen von Moskau [* 29] durch den Patriarchen Jeremias von Konstantinopel (1589) datiert, s. Russische Kirche. [* 30]
Die Glaubenslehre der griechischen Kirche beruht auf der Bibel [* 31] und der ältern Tradition nach den Satzungen der sieben ersten ökumenischen Konzile, ist mit diesen Satzungen unabänderlich abgeschlossen und läßt daher eine wissenschaftliche Fortbildung nicht mehr zu. Symbolische Geltung haben nach erfolgter Trennung der beiden katholischen Kirchen in der griechischen nur zwei Schriften erhalten, nämlich die Konfession des Patriarchen Gennadios (s. d.) und ¶
Fortsetzung Griechische Kirche:
(2) Brockhaus´ Konversationslexikon, 1902-1910 _ 58
* 32 Karthago.
Kirche (griechisch-katholische, griechisch-orientalische oder orientalisch-orthodoxe Kirche), der Teil der kath. Christenheit, der 1054 zur selbständigen Kirche geworden ist und als Norm für Lehre, Verfassung und Kultus anerkennt: die Beschlüsse der ersten sieben ökumenischen und einiger Lokalsynoden, nämlich der sog. ersten und zweiten von Konstantinopel 861, der von Konstantinopel 879, Karthago [* 32] 258, Ancyra 315, Neocäsarea 315, Gangra 340, Antiochia 341 und Karthagena 418, einige Kanones von Kirchenvätern, nämlich die sog. Kanones der Apostel, 4 Kanones des Dionysius von Alexandria, 12 von Gregor von Neocäsarea, 15 von Petrus von Alexandria, einige Briefe des Athanasius von Alexandria, 92 Briefe von Basilius d. Gr., 9 von Gregor von Nyssa, 18 «Antworten» des Timotheus von Alexandria, 14 Briefe des Theophilus von Alexandria, 5 des Cyrillus von Alexandria, einen Brief des Gennadios von Konstantinopel, die Bußkanones Johannes des Fasters, verschiedene Aussprüche des Tarasius von Konstantinopel, 44 Kanones des Nicephorus Homologetes und 11 «Antworten» des Nikolaos von Konstantinopel, der um 1100 lebte und der letzte ist, von dessen Werken einige kanonische Geltung erhielten.
Diese Bestimmungen bestehen in verschiedenen Sammlungen, am vollständigsten von Rhallis und Pitles im «Syntagma» (Athen 1852–59),
auch im «Pedalion» von 1800 (fehlerhafte Ausgabe, letzte korrekte Ausgabe Athen 1887), und haben denselben Wert für die Griechische Kirche wie die symbolischen Bücher für die abendländischen. Alle spätern Lehrbildungen, wenn sie auch von Patriarchen sanktioniert sind, gelten erst in zweiter Linie. Doch hat die Griechische Kirche später manche Neubildungen in der Lehre von der römisch-katholischen herübergenommen, z. B. die von den sieben Sakramenten.
Zu der Griechische Kirche gehört die im Gebiet des frühern Byzantinischen Reichs (die anatolisch-orthodoxe) und die Russische Kirche (s. d.).
Die Trennung der abendländ. und morgenländ. Kirche war längst, bevor es zur förmlichen Kirchenspaltung kam, teils durch polit. Verhältnisse, teils durch die Eifersucht des Patriarchen von Konstantinopel, der sich seit 518 ökumenischer Patriarch nannte, auf die wachsende Macht von Rom vorbereitet. Dogmatische Händel führten zu zeitweiliger Aufhebung der Kirchengemeinschaft, so 484–519 infolge der Bestrebungen des Kaisers Zeno, eine Union der Anhänger der orthodoxen Lehre von den zwei Naturen mit den Monophysiten herbeizuführen, so im Bilderstreit (s. Bilderdienst und Bilderverehrung) 733–787 und im Streite mit Photius (s. d.) 861–880. In dem letztern Streite, den namentlich der Anschluß der von Rom umworbenen Bulgaren an die Griechische Kirche verbitterte, brachte Photius bereits die Mehrzahl der nachmaligen Streitpunkte zur Sprache: den abendländ.
Zusatz zum Nicänischen Symbolum über das Ausgehen des Heiligen Geistes auch vom Sohne (das sog. Filioque), das Verbot der Priesterehe, die Ungültigkeitserklärung der von einfachen Priestern gespendeten Salbung mit Öl und das Sonnabendfasten, vor allem die Anmaßung des Papstes, der sich zum Oberherrn über die ganze Christenheit, auch der griech. Patriarchen, aufwerfen wollte. Später kamen noch Streitigkeiten über den Gebrauch des ungesäuerten Brotes beim Abendmahl (s. Azymiten) und über die in dem sog. Aposteldekret (Apostelgesch. 15,29). verbotenen Speisen hinzu. So kam es 16. Juli 1054 zur vollständigen und bleibenden Trennung (Schisma) der griech. von der lat. Kirche, indem die Legaten des Papstes Leo IX., Kardinal Humbert, Erzbischof Petrus von Amalfi und Friedrich von Lothringen, die Exkommunikationsurkunde über den Patriarchen Michael Cärularius in der Sophienkirche zu Konstantinopel vorlasen und niederlegten. Der Bannfluch wurde sofort von Michael und den übrigen drei orient. Patriarchen erwidert. Von da an beginnen die Wiedervereinigungsversuche der röm. Kirche, bis 1453 die Eroberung Konstantinopels die Griechische Kirche von der Kirchenpolitik eines Staates frei machte, dem allein mit der Union gedient sein konnte. (S. Unierte Griechen.)
Die innere Entwicklung der Griechische Kirche ist bis 1453 nicht viel fortgeschritten. Dieses frühzeitige Erstarren des Dogmas erklärt sich aus der Stellung der Griechische Kirche als der byzant. Staatskirche. Als solche hatte sie die Aufgabe, die namentlich seit Justinian unausgesetzt in das byzant. Reichsgebiet vordringenden barbarischen Völkermassen zu nationalisieren. Es fehlte ihr daher an Trieb, sich im Innern fortzubilden; sie bedurfte vielmehr eines festen Dogmas, um sich zu halten und die Heiden zu erziehen.
Gleichwohl zählt die Griechische Kirche dieser Zeit einige tüchtige Theologen, außer Photius den Ökumenius (s. d.), Bischof von Trikka, den Theophylakt (s. d.), Erzbischof der Bulgaren, die auf dem Gebiet der Schrifterklärung, den Niketas Choniates (s. d.), der in der Dogmatik, den Euthymius Zigadenus (s. d.), Mönch bei Konstantinopel, der auf beiden genannten Gebieten Hervorragendes leistete. Nikolaus Cabasilas, um 1350 Erzbischof von Thessalonich, war ein begeisterter Mystiker, Symeon von Thessalonich (gest. 1429), ein gelehrter Ausleger des Kultus.
* 33 Träger.
Der Griechische Kirche gefährliche Ketzer waren die Paulicianer (s. d.), die Hesychasten (s. d.), letztere Träger [* 33] einer vollendeten Mystik. In dieser Periode blühte auch das Mönchtum der Griechische Kirche auf. (S. Athos, Sinai, Latmos, Patmos, Sumelas, Meteorenklöster.) Bis zum Emporkommen des Islam fiel das Gebiet der Griechische Kirche mit dem des Byzantinischen Reichs zusammen. Der Islam aber schränkte in den eroberten Provinzen die Kirche nach und nach auf die Centralpunkte der größern Städte ein.
Die zweite Periode der Griechische Kirche beginnt 1453 und ist noch nicht abgeschlossen, da die Griechen eifrig eine Nationalkirche innerhalb der Grenzen [* 34] des alten Byzantinischen Reichs erstreben. Von Griechenland wurde die Geisteskultur nach Italien verpflanzt (s. Humanismus). Die höhern Schulen gingen ein, eine einzige nur wurde im Anschluß an das Patriarchat in Konstantinopel neu gegründet. Im übrigen Reich kannte man nur in Verbindung mit größern Kirchen Schulen, in denen Chorknaben mit dem für die Kirche Nötigen vertraut gemacht wurden. Die Kenntnis des Hochgriechischen beschränkte sich daher auf kleine Kreise [* 35] von Kirchenfürsten und Gelehrten, das Volk verlor, namentlich in den entferntern Provinzen, selbst die Volkssprache, das Vulgärgriechisch, sodaß im 18. Jahrh. für die griech. Christen Kleinasiens die Erbauungsbücher in türk. Sprache mit griech. Buchstaben gedruckt werden mußten. Die Gesamtzahl der bis 1600 gedruckten griech. Kirchenbücher beträgt ¶
348
etwa 30, von 1600 bis 1700 etwa 120, von 1700 ^ bis 1821 etwa 400. Das einzige griech. Erbauungs- buch des Volks war der »^Ii68aui-u8« des Damas- ^ kinos, das einzige Geschichtswerk der »Chrono- ! graph« des Dorotheos von Monemvasia. Zwar garantierte Sultan Mohammed II. der Griechische Kirche ihre volle Existenz, und der Patriarch Gennadios II. (s. d.) durfte ihm ein Glaubensbekenntnis überreichen, das jedoch für die Kirche keine Bedeutung gewann. Mit der Zeit aber wurden die Patriarchen Werkzeuge der Sultane, die Geistlichkeit sank durch Simonie und Unwissenheit, viele Kirchen wurden (gleich der Sophienkirche) Moscheen, aus polit.
Gründen traten manche Vornehme, namentlich in den Balkanpro- vinzen, Zum Islam über; doch hat die Griechische Kirche auch Märtyrer aufzuweisen, die meist als Knaben von den Türken zum Islam gezwungen, hernach ihren Rücktritt zur Mutterkirche mit dem Tode bezahlten. Dennoch blieb die Griechische Kirche unter teilweise tüchtigen Patriarchen allen Unionsversuchen, sowohl den von der luth. Kirche unter dem Patriarchen Jeremias II. (um 1580) und der reformierten unter Cyrillus Lu- karis (s. d.), als den von den Jesuiten mit Unter- stützung von übergetretenen Griechen, wie Leon Allatios (s. d.), angestrebten abgeneigt.
Erst um die Mitte des 17. Jahrh, erwachte neues Leben. Damals gab Petrus Mogila, Erzbischof von Kiew, mit dem Patriarchen Parthenius von Konstantinopel, Nestorius von Jerusalem u. a. ein umfassendes Glaubensbekenntnis heraus (die " (^on- ^63310 oi-tlioäox^u, deutsch von Frisch, 1727), das auf den Synoden von Konstantinopel 1643 und Je- rusalem 1672 angenommen wurde. Im 18. Jahrh, nahm der gesamte griech. Volksgeist einen gewaltigen Auffchwung, den die aufstrebende Kirche zum großen Teil mit verursacht hatte. Eugenios Bulgaris(s.d.) bildete ein neues Theologengeschlecht, das von Ka- theder und Kanzel das Volk belehrte. Die Namen seiner Zeitgenossen und Nachfolger Daponte, Nice- phorus, Theototis, Nikodemus von Naxos, Kon- stantios I., Konstantinos Ökonomos, Gregorios V. sind wie der des Bulgaris über Griechenland hinaus bekannt geworden. Die Folge des griech. Freiheits- kampfes und der damit verbundenen allgemeinen Nationalitütsbestrebungen war die Loslösung der Kirche von Hellas von der allgemeinen anatolischen (1833). Seit 1872 hat auch die Kirche Bulgariens wieder ihre Selbständigkeit errungen. Sie steht seitdem unter einem Exarchen. Ihr folgte die Kirche von Serbien 1878 und Rumänien 1885. In der anatolischen Kirche bestehen die Patri- archate von Konstantinopel, Antiochien, Jerusalem und Alexandrien. Der Patriarch von Konstanti- nopel beherrscht die andern faktisch, wennauch eigent- lich alle gleichberechtigt sind. Zu ihm gehören 75 Erz- bischöfe mit 26 Bischöfen. Der von Alexandrien regiert 3, Antiochien 13, Jerusalem 10 Erzbisch ö'fe. Zu Konstantinopel gehören 77 Klöster, die das Recht des Stauropegion (s. d.) haben; derPatriarch daselbst hat eine jährliche Einnahme von 5000 Pfd. türkisch, von denen 1300 die Christen Konstantinopels, 3700 die Erzbischöfe aufbringen. Der größte Gehalt eines Erzbischofs (Ephesus u. a.) beträgt 1000 Pfd. Die niedere Geistlichkeit ist schlecht besoldet und meist nur auf Accidenzien angewiefen. Den ökumenischen Pa- triarchen von Konstantinopel umgiebt eine perma- nente Synode von 12 Metropoliten. Sie wacht über die Aufrechterhaltung der kirchlichen Gefetze, besetzt die erzbischöfl. Stühle, regiert das Klosterwesen, die Akademien (s. Chalki) und giebt durch die Druckerei des Patriarchats die für die Geistlichkeit und Laien notwendigen kirchlichen Werke heraus, die früher lediglich (jetzt nur noch zum Teil) in Venedig erschie- nen. Die Synode ist überhaupt die Spitze der ana- tolischen Kirche. Unter der Synode steht der Ge- mischte Rat (Nikton s^mdulion), bestehend aus 4 Metropoliten der Synode und 8 Laien. Er leitet das Schulwesen, die zahlreichen Wohlthätigkeitsan- ftalten u. s. w. Abgesehen von der Lehrdifferenz über das Aus- gehen des Heiligen Geistes unterscheidet sich das Dogma der Griechische Kirche vom römischen fast nur durch die Verwerfung der (übrigens auch von Rom nur dem Namennach anerkannten) augustinischenLehren von Sünde und Gnade und von der Prädestination sowie der meisten seit dem Mittelalter neu aufge- kommenen Lehren. Sie nimmt, wie die röm. Kirche, sieben Sakramente an: Taufe, Chrisma, Abendmahl, Buße, Priestertum, Ehe und letzte Ölung, unter- scheidet aber höhere und niedere Sakramente. Zu den erstern gehören nur Taufe und Abendmahl. Die Taufe wird durch dreimaliges Eintauchen des ganzen Körpers ins Wasser vollzogen und mit ihr gleich das Chrisma (Firmung) verbunden. Beim Abendmahl gebraucht sie gesäuertes Brot und mit Wasser ver- mischten Wein. Allen Kommunikanten, auch den Kindern, wird das Brot gebrochen in einem mit dem Weine gefüllten Löffel gereicht. Die Transsubstan- tiation und das Meßopfer wird gelehrt, aber nicht die Anbetung der Hostie. Sie gestattet allen Geist- lichen, mit Ausnahme der Klostergeistlichen und der aus diesen zu wählenden höhern Geistlichkeit bis zum Bischof herab, die Ehe mit einer Jungfrau, untersagt dagegen die Ehe mit einer Witwe sowie eine zweite Ehe, weshalb der verwitwete Geistliche in der Regel als Hieromonachos (s. d.) in ein Kloster geht. Die Ehe der Laien löst sich im Falle des Ehebruchs. Hin- sichtlich der Ehe in verbotenen Graden der Verwandt- schaft, befonders der geistlichen Verwandtschaft zwi- schen Paten und Gevattern, ist sie sehr streng; eine vierte Ehe ist selbst den Laien nicht gestattet. Im Gegensatz zur kath. Kirche läßt sie mit dem heiligen Öle nicht nur Sterbende, sondern auch Kranke salben, und verwirft das Fegefeuer famt der Lehre von den überschüssigen Verdiensten der Heiligen, den Indul- genzen und dem Ablaß. Sie erkennt weder den Primat des Papstes noch irgend einen sichtbaren Stellvertreter Christi auf Erden an und duldet keine plastischen, sondern nur gemalte oder mit Edel- steinen ausgelegte Bilder Christi und der Heiligen; doch macht die russ. Kirche hierin eine Ausnahme. In Hinsicht der Anrufung der Heiligen, besonders der Mutter Gottes, und der Verehrung von Reli- quien, dem Kreuz, teilt sie ganz die Ansichten der röm. Kirche. In Bezug auf das Fasten (s. d.) ist sie viel strenger als die röm. Kirche. Dertägliche Gottesdienst besteht, abgesehen von den Klöstern, im täglichen Abhalten des Orthros (s. d.), der Meßliturgie, von den Griechen schlechthin Liturgie genannt, und dem Hesperinos (s. d.). Jede Gemeinde hat einen Eün- gerchor, der die gottesdienstlichen Lieder nach den alten orient. Kirchenweisen singt; Orgeln kennt die Griechische Kirche nicht, auch duldet sie keinen mehrstimmigen Gesang. Alle Kultusformen sind reich an Symbolen. Der Kultus selbst gilt nach altgricch. Auffassung als die Aufführung eines geistlichen Schauspiels zur Ehre Gottes. Als Kirchensprache gilt bei den Grie- chen das Altgriechisch, wie es in der Zeit der ¶
Griechische Kunst I. 1. Gebälk im dorischen Stil. 2. Gebälk im korinthischen Stil. 3. Gebälk im ionischen Stil. 4. Monument des Lysikrates zu Athen. 5. Korinthisches Kapitäl vom Monument des Lysikrates zu Athen. 6. Grundriß des Zeustempels zu Agrigent. 7. Karyathidenhalle Erechtheion zu Athen. 8. Poseidontempel zu Pästum. ¶
Griechische Kunst II 1. Westliches Giebelfeld des Tempels der Athene [* 39] zu Ägina (München). [* 40] 2. Apollon [* 41] von Tenea (München). 3. Dornauszieher (Rom). 4. Diadumenos (London). [* 42] 5. Metope von Selinus (Palermo). [* 43] 6. Vom Amazonenfries des Mausoleums zu Halikarnassos (London). 7. Der Schaber, sog. Apoxyomenos (Rom). 8. Frauenstatue von der Akropolis [* 44] zu Athen (Athen). 9. Vom Amazonenfries des Apollontempels zu Bassä [* 45] (London). 10. Ruhender Nil (Rom). 11. Stele [* 46] des Aristion (Athen). 12. Perikles (Rom). 13. Eirene mit dem Plutoskinde (München): 14. Niobe mit Tochter (Florenz). 15. Vom Ostfries des Parthenons (Athen). 16. Doryphoros (Neapel). [* 47] 17. Menelaos [* 48] mit der Leiche des Patroklos (Florenz). ¶
0350c ¶
Ende Griechische Kirche (2)
Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 7. Band: Gehirn - Hainichen, Seite 718; .
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7.721 Griechische Kunst7.721 Griechische Liebe7.721 Griechische Litteratur7.728 Griechische Münzen7.729 Griechische Musik7.732 Griechische Mythologie7.732 Griechischer Baustil7.732 Griechisches Feuer7.732 Griechisches Heu7.732 Griechisches Kaisertum7.732 Griechisches Kreuz7.732 Griechische Spitzen7.732 Griechische Sprache7.735 Griechisches Reich7.735 Griechische Weine58.347 Griechische Altertümer58.348 Griechische Anthologie58.348 Griechische Armee58.348 Griechische Eisenbahnen58.349 Griechische Flotte58.349 Griechische Inseln58.349 Griechische Kirche58.365 Griechische Mythologie58.370 Griechisches Feuer58.370 Griechisches Heerwesen58.372 Griechisches Kaisertum58.372 Griechische Sprache58.374 Griechisches Reich58.374 Griechische Treue58.374 Griechische Weine99.149 Griechische99.151 Griechische Mythologie99.157 Griechische99.159 Griechische KircheSie sind hier: eLexikon > Meyers > Band 7 > Seite 7.718 > Griechische Kirche